Skip to main content

Do |04|10|2012| CINEMA

Atmen

Karl Markovics, AT 2011, 93', D/d/f, ab 14

Endlich frei - Feinfühliges Drama aus Österreich

Den 19jährigen Roman Kogler hat das Leben gelehrt, seine eigenen Bedürfnisse auf ein Minimum zu reduzieren. Um seine mögliche vorzeitige Entlassung aus der Jugendhaft zu begünstigen, soll er sich in einem Freigängerjob bewähren. Verschlossen, einzelgängerisch und ohne familiären Anschluss bringt Roman für die Welt draussen und für seine Resozialisierung nicht eben die besten Qualifikationen mit. Doch fasst er Mut und bewirbt sich beim Bestattungsamt in Wien. Ausgerechnet hier lernt er langsam wieder frei zu atmen, die Wahrheit über sich zu erfahren und mit der Vergangenheit Frieden zu schliessen.

Der bekannte österreichische Schauspieler Karl Markovics gibt mit "Atmen" sein Debüt als Regisseur und Drehbuchautor und erzählt überraschend leichtfüssig vom «Krawattenbinden und dem Weg zurück in die Welt». Dieser vordergründig unspektakuläre Plot entwickelt sich mit Lakonie und wienerischem Schmäh zu einer filmisch grandiosen Befreiungsgeschichte.
Der Film wurde in 6 Kategorien mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet.

04.10.2012, 20:15 06.10.2012, 20:15

Den 19jährigen Roman Kogler hat das Leben gelehrt, seine eigenen Bedürfnisse auf ein Minimum zu reduzieren. Um seine mögliche vorzeitige Entlassung aus der Jugendhaft zu begünstigen, soll er sich in einem Freigängerjob bewähren. Verschlossen, einzelgängerisch und ohne familiären Anschluss bringt Roman für die Welt draussen und für seine Resozialisierung nicht eben die besten Qualifikationen mit. Doch fasst er Mut und bewirbt sich beim Bestattungsamt in Wien. Ausgerechnet hier lernt er langsam wieder frei zu atmen, die Wahrheit über sich zu erfahren und mit der Vergangenheit Frieden zu schliessen.

Der bekannte österreichische Schauspieler Karl Markovics gibt mit "Atmen" sein Debüt als Regisseur und Drehbuchautor und erzählt überraschend leichtfüssig vom «Krawattenbinden und dem Weg zurück in die Welt». Dieser vordergründig unspektakuläre Plot entwickelt sich mit Lakonie und wienerischem Schmäh zu einer filmisch grandiosen Befreiungsgeschichte.
Der Film wurde in 6 Kategorien mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet.