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Mi |11|20:00| CINEMA

Das neue Evangelium

Milo Rau, D/CH/I 2020, 107', I/d/f, ab 12
Mi 11.08.2021, 20:00
Summer of Peace − Eine Filmreihe im Rahmen des Ilanzer Sommers

Was würde Jesus heute predigen? Wer wären seine Apostel? Der Schweizer Regisseur Milo Rau (Das Kongo Tribunal) kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen 
des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt 
ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet schafft er einen hochpolitischen Jesus-Film, in dem biblische Erzählung und Revolte ineinanderfliessen.

Nach Jesus‘ Vorbild kehrt Yvan als «Menschenfischer» in das grösste Flüchtlingslager bei Matera zurück, um dort seine «Jünger» zu finden: Verzweifelte, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind, um auf den Tomatenfeldern Süditaliens versklavt zu werden und dort unter unmenschlichen Bedingungen leben. Gemeinsam mit ansässigen Kleinbäuerinnen und -bauern begründen sie die «Rivolta della Dignità», eine politische Kampagne, die, von Yvan angeführt, für die Rechte von Migrantinnen und Migranten kämpft. «Das neue Evangelium» ist ein Manifest der Solidarität der Ärmsten, ein filmischer Aufstand für eine gerechtere, menschlichere Welt.

Anschliessend Diskussion (per Videoübertragung) mit Milo Rau, Regisseur.

Der Ilanzer Sommer präsentiert in Zusammenarbeit mit der Schweizer Plattform für Friedensförderung KOFF eine Filmreihe. Nach den Filmvorführungen findet jeweils eine moderierte Diskussion und Fragerunde statt (ca. 30 Minuten). Am Samstag wird ein Film für Kinder gezeigt.

15.-
Reservaziun:

Was würde Jesus heute predigen? Wer wären seine Apostel? Der Schweizer Regisseur Milo Rau (Das Kongo Tribunal) kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen 
des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt 
ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet schafft er einen hochpolitischen Jesus-Film, in dem biblische Erzählung und Revolte ineinanderfliessen.

Nach Jesus‘ Vorbild kehrt Yvan als «Menschenfischer» in das grösste Flüchtlingslager bei Matera zurück, um dort seine «Jünger» zu finden: Verzweifelte, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind, um auf den Tomatenfeldern Süditaliens versklavt zu werden und dort unter unmenschlichen Bedingungen leben. Gemeinsam mit ansässigen Kleinbäuerinnen und -bauern begründen sie die «Rivolta della Dignità», eine politische Kampagne, die, von Yvan angeführt, für die Rechte von Migrantinnen und Migranten kämpft. «Das neue Evangelium» ist ein Manifest der Solidarität der Ärmsten, ein filmischer Aufstand für eine gerechtere, menschlichere Welt.

Anschliessend Diskussion (per Videoübertragung) mit Milo Rau, Regisseur.

Der Ilanzer Sommer präsentiert in Zusammenarbeit mit der Schweizer Plattform für Friedensförderung KOFF eine Filmreihe. Nach den Filmvorführungen findet jeweils eine moderierte Diskussion und Fragerunde statt (ca. 30 Minuten). Am Samstag wird ein Film für Kinder gezeigt.