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Do |15|01|2015| CINEMA_CORIN_INVIT

Der Kreis

Stefan Haupt, CH 2014, 102', CH D,

corin invit No 17

In Anwesenheit des Regisseurs Stefan Haupt

Zürich, Mitte der 50er-Jahre: Der junge, schüchterne Lehrer Ernst Ostertag wird Mitglied der Schweizer Schwulenorganisation DER KREIS. Er lernt dort den Travestie-Star Röbi Rapp kennen – und verliebt sich unsterblich in ihn.

Röbi und Ernst erleben die Blütezeit und Zerschlagung der Organisation, die europaweit als Wegbereiter der schwulen Emanzipation gilt. Ernst muss sich dabei zwischen seiner bürgerlichen Existenz und dem Bekenntnis zur Homosexualität entscheiden, für Röbi geht es um die erste seriöse Liebesbeziehung.

Jene Liebesbeziehung, die ein ganzes Leben lang halten wird. Der Film blickt von der Gegenwart zurück in jene Vergangenheit, in der die „Mutter“ der europäischen Homosexuellenorganisationen ihre Blütezeit erlebt und dann langsam niedergeht.

Während die Repressionen gegenüber Schwulen in Zürich immer massiver werden, kämpfen zwei junge, sehr unterschiedliche Männer um ihre Liebe und – zusammen mit ihren Freunden – um die Rechte der Schwulen.



Historischer Hintergrund des Filmes

Der KREIS, Anfang der Dreissigerjahre gegründet, entstand aus der frühen Schwulenbewegung des 20. Jahrhunderts und stand für ein idealisiertes schwules Selbstverständnis. Als weltweit einzige schwule „Selbsthilfeorganisation“, die die Zeit der Nazi-Herrschaft in Europa überlebt hatte, wurde er zum Vorbild für ähnliche Organisationen in verschiedenen Ländern Europas und sogar in den USA.

Gründer des KREIS war „Rolf“, ein Pseudonym für den bekannten Schauspieler Karl Meier. Dieser baute ein internationales Netzwerk auf. 

15.01.2015, 20:15

Zürich, Mitte der 50er-Jahre: Der junge, schüchterne Lehrer Ernst Ostertag wird Mitglied der Schweizer Schwulenorganisation DER KREIS. Er lernt dort den Travestie-Star Röbi Rapp kennen – und verliebt sich unsterblich in ihn.

Röbi und Ernst erleben die Blütezeit und Zerschlagung der Organisation, die europaweit als Wegbereiter der schwulen Emanzipation gilt. Ernst muss sich dabei zwischen seiner bürgerlichen Existenz und dem Bekenntnis zur Homosexualität entscheiden, für Röbi geht es um die erste seriöse Liebesbeziehung.

Jene Liebesbeziehung, die ein ganzes Leben lang halten wird. Der Film blickt von der Gegenwart zurück in jene Vergangenheit, in der die „Mutter“ der europäischen Homosexuellenorganisationen ihre Blütezeit erlebt und dann langsam niedergeht.

Während die Repressionen gegenüber Schwulen in Zürich immer massiver werden, kämpfen zwei junge, sehr unterschiedliche Männer um ihre Liebe und – zusammen mit ihren Freunden – um die Rechte der Schwulen.



Historischer Hintergrund des Filmes

Der KREIS, Anfang der Dreissigerjahre gegründet, entstand aus der frühen Schwulenbewegung des 20. Jahrhunderts und stand für ein idealisiertes schwules Selbstverständnis. Als weltweit einzige schwule „Selbsthilfeorganisation“, die die Zeit der Nazi-Herrschaft in Europa überlebt hatte, wurde er zum Vorbild für ähnliche Organisationen in verschiedenen Ländern Europas und sogar in den USA.

Gründer des KREIS war „Rolf“, ein Pseudonym für den bekannten Schauspieler Karl Meier. Dieser baute ein internationales Netzwerk auf.