Zum Hauptinhalt springen

Mi |02|02|2022| CINEMA

DRIVE MY CAR

Ryûsuke Hamaguchi, Japan 2021, 179', OV/d/f,

Verlust und Stillstand

Yusuke Kafuku, ein Bühnenschauspieler und Regisseur, ist glücklich verheiratet mit der Drehbuchautorin Oto. Plötzlich stirbt Oto und hinterlässt ein Geheimnis.
Zwei Jahre später erhält Kafuku, der den Verlust seiner geliebten Frau noch nicht verkraftet hat, das Angebot, bei einem Theaterfestival in Hiroshima „Onkel Wanja“ von Tschechow zu inszenieren. Dort lernt er Misaki kennen, eine zurückhaltende junge Frau, die ihm als Chauffeurin zugewiesen wird. Während der gemeinsamen Fahrten öffnen sich Fahrerin und Fahrgast, dabei holen Kafaku die Rätsel der Vergangenheit ein, die ihn im Stillen verfolgen.

Der Film erzählt über die Wechselwirkungen zwischen persönlichen Beziehungen und künstlerischen Errungenschaften. Wie schon in seinen anderen Filmen, bedient sich Hamaguchi einer Erzählästhetik, die sich wie ein Mosaik aus Kurzgeschichten zusammensetzt. Die Geschichten und Dramen der einzelnen Protagonisten und Protagonistinnen überlagern sich stetig und lassen so eine Verbindung zwischen Bekenntnis, Kreativität und Sexualität und dem unendlichen Mysterium des Lebens und der Geheimnisse anderer Menschen entstehen.

02.02.2022, 20:15 11.02.2022, 20:15 12.02.2022, 20:15 17.02.2022, 20:15 03.03.2022, 20:15

Yusuke Kafuku, ein Bühnenschauspieler und Regisseur, ist glücklich verheiratet mit der Drehbuchautorin Oto. Plötzlich stirbt Oto und hinterlässt ein Geheimnis.
Zwei Jahre später erhält Kafuku, der den Verlust seiner geliebten Frau noch nicht verkraftet hat, das Angebot, bei einem Theaterfestival in Hiroshima „Onkel Wanja“ von Tschechow zu inszenieren. Dort lernt er Misaki kennen, eine zurückhaltende junge Frau, die ihm als Chauffeurin zugewiesen wird. Während der gemeinsamen Fahrten öffnen sich Fahrerin und Fahrgast, dabei holen Kafaku die Rätsel der Vergangenheit ein, die ihn im Stillen verfolgen.

Der Film erzählt über die Wechselwirkungen zwischen persönlichen Beziehungen und künstlerischen Errungenschaften. Wie schon in seinen anderen Filmen, bedient sich Hamaguchi einer Erzählästhetik, die sich wie ein Mosaik aus Kurzgeschichten zusammensetzt. Die Geschichten und Dramen der einzelnen Protagonisten und Protagonistinnen überlagern sich stetig und lassen so eine Verbindung zwischen Bekenntnis, Kreativität und Sexualität und dem unendlichen Mysterium des Lebens und der Geheimnisse anderer Menschen entstehen.