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Fr |12|09|2014| TRIBUNA

EL RITSCHI

Der Mann mit der Gitarre von Jolly and The Flytrap

Dürfte man sich nach Belieben den Popstar seines Vertrauens zusammenbasteln – wie würde er aussehen? Wie würde er klingen? Darüber ließe sich natürlich stundenlang streiten, doch eigentlich können wir uns die Spekulationen sparen, denn der Mann mit den entsprechenden Eigenschaften steht bereits in unserer Mitte, auf dem Kopf einen trockenen Stroh-Hut, unter dem Arm eine vielseitige Nylonsiten-Gitarre.

Wir kennen ihn, wir haben ihn alle auf der Bühne stehen sehen, im ehrlichen Schweiße seines Angesichts, das hinter der Brille leuchtete, inmitten seiner Mitmusiker von Jolly & the Flytrap. Die Rede ist hier natürlich von ELRITSCHI, dem Mann mit der Gitarre, der sich dazu aufmacht, sein Solo-Album „ELRITSCHI“ (Noman/Tudor) so auf die Bühnenbretter der Welt zu hieven, wie sich das für einen Entertainer seines Kalibers gehört – alleine, verschmitzt und verwegen.

Denn wer den quirligen Kerl von seinen Auftritten mit den Jollys oder von seiner Soloplatte her kennt, weiß ganz genau, dass Richard Blatter ein Zeitgenosse ist, der mit Leichtigkeit Hillbilly-Barbershop-Kabinettstückchen mit fussfesten Roadsongs zu verbinden weiß.

Ein Ausbund an Herzlichkeit, „ein Charmebolzen vor dem Herrn“ und ein Performer, der jeden Club augenzwinkernd in die Knie zwingt. Unbeirrbar wie das ewige Eis auf dem Berg Titlis, zuverlässig wie die Zentralbahn. Also, gehet hin!

12.09.2014, 20:15

Dürfte man sich nach Belieben den Popstar seines Vertrauens zusammenbasteln – wie würde er aussehen? Wie würde er klingen? Darüber ließe sich natürlich stundenlang streiten, doch eigentlich können wir uns die Spekulationen sparen, denn der Mann mit den entsprechenden Eigenschaften steht bereits in unserer Mitte, auf dem Kopf einen trockenen Stroh-Hut, unter dem Arm eine vielseitige Nylonsiten-Gitarre.

Wir kennen ihn, wir haben ihn alle auf der Bühne stehen sehen, im ehrlichen Schweiße seines Angesichts, das hinter der Brille leuchtete, inmitten seiner Mitmusiker von Jolly & the Flytrap. Die Rede ist hier natürlich von ELRITSCHI, dem Mann mit der Gitarre, der sich dazu aufmacht, sein Solo-Album „ELRITSCHI“ (Noman/Tudor) so auf die Bühnenbretter der Welt zu hieven, wie sich das für einen Entertainer seines Kalibers gehört – alleine, verschmitzt und verwegen.

Denn wer den quirligen Kerl von seinen Auftritten mit den Jollys oder von seiner Soloplatte her kennt, weiß ganz genau, dass Richard Blatter ein Zeitgenosse ist, der mit Leichtigkeit Hillbilly-Barbershop-Kabinettstückchen mit fussfesten Roadsongs zu verbinden weiß.

Ein Ausbund an Herzlichkeit, „ein Charmebolzen vor dem Herrn“ und ein Performer, der jeden Club augenzwinkernd in die Knie zwingt. Unbeirrbar wie das ewige Eis auf dem Berg Titlis, zuverlässig wie die Zentralbahn. Also, gehet hin!