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Fr |22|10|2010| CINEMA

El Segreto de sus ojos

Juan José Campanella, ARG/E 2009, 127', OV/d/f, ab 16

Der Gerichtsangestellte Benjamín Esposito (Ricardo Darín) beschließt nach seiner Pensionierung, einen Roman zu schreiben, in dessen Zentrum eine wahre und tragische Geschichte, in die er selbst verwickelt war, stehen soll.
Als 1974 die junge Frau des Bankangestellten Ricardo Morales (Pablo Rago) brutal umgebracht wurde, erhielt sein Justizministerium den Auftrag, die Vergewaltigung und den Mord zu untersuchen. Zwei Bauarbeiter werden des Verbrechens angeklagt und von der Polizei zu einem Geständnis gedrängt. Esposito, überzeugt, dass die beiden unschuldig sind, macht sich auf die Suche nach dem richtigen Mörder – trotz der Apathie und der Unfähigkeit der Polizei und des Justizapparates.
Indem der alternde Möchtegernschriftsteller beschliesst, in die Vergangenheit einzutauchen, gerät er ins mächtige Getriebe seiner Erinnerungen. Und diese Erinnerungen sind weder unschuldig noch neutral oder aseptisch. Während Espósito schreibt, erlebt er erneut eindringlich seine Vergangenheit und weckt alle ihre Dämonen, besonders jene um seine Entscheidungen, Ungewissheiten und unumkehrbaren Fehler und Versäumnisse.

22.10.2010, 20:15 23.10.2010, 20:15

Der Gerichtsangestellte Benjamín Esposito (Ricardo Darín) beschließt nach seiner Pensionierung, einen Roman zu schreiben, in dessen Zentrum eine wahre und tragische Geschichte, in die er selbst verwickelt war, stehen soll.
Als 1974 die junge Frau des Bankangestellten Ricardo Morales (Pablo Rago) brutal umgebracht wurde, erhielt sein Justizministerium den Auftrag, die Vergewaltigung und den Mord zu untersuchen. Zwei Bauarbeiter werden des Verbrechens angeklagt und von der Polizei zu einem Geständnis gedrängt. Esposito, überzeugt, dass die beiden unschuldig sind, macht sich auf die Suche nach dem richtigen Mörder – trotz der Apathie und der Unfähigkeit der Polizei und des Justizapparates.
Indem der alternde Möchtegernschriftsteller beschliesst, in die Vergangenheit einzutauchen, gerät er ins mächtige Getriebe seiner Erinnerungen. Und diese Erinnerungen sind weder unschuldig noch neutral oder aseptisch. Während Espósito schreibt, erlebt er erneut eindringlich seine Vergangenheit und weckt alle ihre Dämonen, besonders jene um seine Entscheidungen, Ungewissheiten und unumkehrbaren Fehler und Versäumnisse.