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Sa |08|11|2014| CINEMA

Il rosso e il blu

Giuseppe Piccioni, IT 2014, 98', I/d, nt

TOURNEEFESTIVAL CINEMA ITALIANO

Eine ganz alltägliche Schule in Rom, in der die verschiedensten Menschen, Lehrer wie Schüler, aufeinandertreffen. Die strenge Direktorin sieht sich zu ihrem Entsetzen gezwungen, sich um einen vierzehnjährigen Klassenclown zu kümmern, dessen Mutter plötzlich verschwindet. Die idealistischen Vorsätze eines jungen Aushilfslehrers drohen rasch am rauen Schulalltag zu zerschellen. Der alternde und zynisch gewordene Kunstlehrer begegnet nach Jahren einer ehemaligen Schülerin, was sein Weltbild verändert. Und ein Junge rumänischer Herkunft fordert zusammen mit seiner ausgeflippten Freundin ein Schicksal heraus, das ihnen von den Erwachsenen bereits vorherbestimmt zu sein scheint.

Überraschungen und Versuchungen, Hoffnungen und Enttäuschungen - auf vergnügliche Weise führt uns Giuseppe Piccioni in den Mikrokosmos der Schule und präsentiert diesen als Spiegelbild des Lebens. Mit Stars wie Margherita Buy, Roberto Herlitzka und Riccardo Scamarcio im Lehrerzimmer hat er ein Spitzenensemble zur Verfügung, dem die jungen DarstellerInnen der SchülerInnen kaum nachstehen.

Zum Filmtitel von "Rot und Blau": Mithilfe jenes Korrekturstifts, der am einen Ende eine rote und am anderen Ende eine blaue Spitze hat, werden die beiden Farben in der Schulpraxis dazu verwendet, verschiedene Arten von Fehlern zu kennzeichnen.

Mein Film ist keine Anklage gegen die Schule. Er entstand aus meinem Wunsch heraus, die Schule als einen Ort darzustellen, an dem so viele Schicksale aufeinandertreffen: all die Hoffnungen und Enttäuschungen von Jung und Alt. In der Schule kreuzen sich die desillusionierten Existenzen der Erwachsenen und die Träume der Jugendlichen. Ich suchte nach einer normalen Geschichte und einer normalen Schule, um mit Leichtigkeit, Leidenschaft und Ehrlichkeit erzählen zu können.Giuseppe Piccioni

08.11.2014, 20:15

Eine ganz alltägliche Schule in Rom, in der die verschiedensten Menschen, Lehrer wie Schüler, aufeinandertreffen. Die strenge Direktorin sieht sich zu ihrem Entsetzen gezwungen, sich um einen vierzehnjährigen Klassenclown zu kümmern, dessen Mutter plötzlich verschwindet. Die idealistischen Vorsätze eines jungen Aushilfslehrers drohen rasch am rauen Schulalltag zu zerschellen. Der alternde und zynisch gewordene Kunstlehrer begegnet nach Jahren einer ehemaligen Schülerin, was sein Weltbild verändert. Und ein Junge rumänischer Herkunft fordert zusammen mit seiner ausgeflippten Freundin ein Schicksal heraus, das ihnen von den Erwachsenen bereits vorherbestimmt zu sein scheint.

Überraschungen und Versuchungen, Hoffnungen und Enttäuschungen - auf vergnügliche Weise führt uns Giuseppe Piccioni in den Mikrokosmos der Schule und präsentiert diesen als Spiegelbild des Lebens. Mit Stars wie Margherita Buy, Roberto Herlitzka und Riccardo Scamarcio im Lehrerzimmer hat er ein Spitzenensemble zur Verfügung, dem die jungen DarstellerInnen der SchülerInnen kaum nachstehen.

Zum Filmtitel von "Rot und Blau": Mithilfe jenes Korrekturstifts, der am einen Ende eine rote und am anderen Ende eine blaue Spitze hat, werden die beiden Farben in der Schulpraxis dazu verwendet, verschiedene Arten von Fehlern zu kennzeichnen.

Mein Film ist keine Anklage gegen die Schule. Er entstand aus meinem Wunsch heraus, die Schule als einen Ort darzustellen, an dem so viele Schicksale aufeinandertreffen: all die Hoffnungen und Enttäuschungen von Jung und Alt. In der Schule kreuzen sich die desillusionierten Existenzen der Erwachsenen und die Träume der Jugendlichen. Ich suchte nach einer normalen Geschichte und einer normalen Schule, um mit Leichtigkeit, Leidenschaft und Ehrlichkeit erzählen zu können.Giuseppe Piccioni