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Fr |21|02|2014| CINEMA

Like Father, Like Son

Hirokazu Kore-eda, JP 2013, 120', Ov/d/f, ab 12

Ein Vater kommt zur Welt

Der ehrgeizige Architekt Ryota erklimmt Stufe um Stufe auf der Karriereleiter. Zum Bild des zielstrebigen Erfolgsmenschen gehören natürlich auch eine hübsche Ehefrau, Midori, und ein gemeinsamer kleiner Sohn, Keita. Der Sechsjährige scheint allerdings nicht gerade nach seinem Vater geraten zu sein, zeichnet er sich doch zwar durch eine gutmütige Art, jedoch nicht durch übermässige Strebsamkeit aus. Obwohl er mit seinem Klavierspiel Fortschritte macht, scheint es doch noch ein langer Weg bis zum grossen Pianisten.<BR>Ein Telefonanruf aus dem Spital, in dem Keita geboren wurde, stellt das Leben der jungen Familie auf den Kopf. Die beiden Eltern werden nämlich informiert, dass der Junge nicht ihr leiblicher Sohn ist, sondern damals kurz nach der Geburt mit einem anderen Kind vertauscht wurde. Keitas leibliche Eltern sind der Ladenbesitzer Yudai (Lily Franky) und dessen Frau Yukari (Yoko Maki), welche wiederum den leiblichen Sohn von Ryota und Midori als ihren eigenen Sohn aufgezogen haben. Die beiden Ehepaare stehen nun vor einer schwierigen Entscheidung: Wer behält welches Kind?

"LIKE FATHER, LIKE SON ist ein Film über die Liebe, genauer über die Elternliebe - Die Kinder sind es, die den Film von Hirokazu Kore-eda zu einem nachhaltigen, ja unvergesslichen Werk machen." Der Bund, Fred Zaugg


«Mein japanischer Lieblingsregisseur spürt weiter den Familienbanden nach, insbesondere dem Verhältnis zwischen Vätern und Söhnen. Es sei die Geburt seiner eigenen Tochter gewesen, welche seine Frau quasi über Nacht in eine Mutter verwandelt habe, während er selber viel länger gebraucht habe, um sich über seine Vaterschaft klar zu werden, sagt Hirokazu Kor-eda.» Radio SRF, Michael Sennhauser


21.02.2014, 20:15 22.02.2014, 20:15

Der ehrgeizige Architekt Ryota erklimmt Stufe um Stufe auf der Karriereleiter. Zum Bild des zielstrebigen Erfolgsmenschen gehören natürlich auch eine hübsche Ehefrau, Midori, und ein gemeinsamer kleiner Sohn, Keita. Der Sechsjährige scheint allerdings nicht gerade nach seinem Vater geraten zu sein, zeichnet er sich doch zwar durch eine gutmütige Art, jedoch nicht durch übermässige Strebsamkeit aus. Obwohl er mit seinem Klavierspiel Fortschritte macht, scheint es doch noch ein langer Weg bis zum grossen Pianisten.<BR>Ein Telefonanruf aus dem Spital, in dem Keita geboren wurde, stellt das Leben der jungen Familie auf den Kopf. Die beiden Eltern werden nämlich informiert, dass der Junge nicht ihr leiblicher Sohn ist, sondern damals kurz nach der Geburt mit einem anderen Kind vertauscht wurde. Keitas leibliche Eltern sind der Ladenbesitzer Yudai (Lily Franky) und dessen Frau Yukari (Yoko Maki), welche wiederum den leiblichen Sohn von Ryota und Midori als ihren eigenen Sohn aufgezogen haben. Die beiden Ehepaare stehen nun vor einer schwierigen Entscheidung: Wer behält welches Kind?

"LIKE FATHER, LIKE SON ist ein Film über die Liebe, genauer über die Elternliebe - Die Kinder sind es, die den Film von Hirokazu Kore-eda zu einem nachhaltigen, ja unvergesslichen Werk machen." Der Bund, Fred Zaugg


«Mein japanischer Lieblingsregisseur spürt weiter den Familienbanden nach, insbesondere dem Verhältnis zwischen Vätern und Söhnen. Es sei die Geburt seiner eigenen Tochter gewesen, welche seine Frau quasi über Nacht in eine Mutter verwandelt habe, während er selber viel länger gebraucht habe, um sich über seine Vaterschaft klar zu werden, sagt Hirokazu Kor-eda.» Radio SRF, Michael Sennhauser