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Fr |18|11|2011| CINEMA

Mar nero

Federico Bondi, IT 2008, 95', Ov/d/f,

CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2011

Zwei Frauen leben zusammen im gleichen Haus in Florenz: Gemma, eine ältere vornehme Italienerin, die vor kurzem Witwe geworden ist, und ihre junge rumänische Haushalthilfe Angela, die nach Italien gekommen ist, um Geld zu verdienen und ihrem Sohn eine Ausbildung zu ermöglichen. Im täglichen Miteinander neigt die anfangs mürrische Gemma zum Kommandieren, stellt aber bald fest, dass auch Angela ihren Kopf hat. Langsam entsteht zwischen den so unterschiedlichen Frauen eine Freundschaft, und Gemma findet ihre Lebensfreude wieder. Eines Tages erfährt Angela am Telefon, dass ihr in Rumänien gebliebener Ehemann auf unerklärliche Weise verschwunden ist. Die junge Frau möchte umgehend in ihre Heimat zurückkehren und ihren Mann suchen. Aber Gemma will nicht wieder allein sein. So beschliessen die beiden Frauen, gemeinsam nach Rumänien ans Schwarze Meer aufzubrechen. Eine abenteuerliche Reise. Getragen wird die berührende Geschichte einer wachsenden Freundschaft von zwei grossartigen Schauspielerinnen.

Ilaria Occhini in der Rolle der Gemma erhielt beim Filmfestival von Locarno den Silbernen Leoparden als beste Darstellerin.

Gemma è una donna anziana rimasta vedova. Ad aiutarla c'è la badante Angela, una ragazza rumena giunta da poco in Italia per cercare fortuna, mentre suo marito è rimasto in patria. Le due donne diventano ben presto molto legate e tra loro si forma una solida amicizia. Un giorno, però, Angela viene informata che suo marito è scomparso. La ragazza vorrebbe tornare in Romania per scoprire cosa è successo, ma Gemma non vuole rimanere sola ancora una volta. Le due donne decidono quindi di partire insieme.

"Mit "Mar Nero" hat Federico Bondi einen klugen und mutigen Film gemacht. Auf den Spuren seiner Erinnerungen erzählt er - mit fast magischem Realismus und einem Hauch Optimismus - von Freundschaft und Solidarität zwischen zwei Frauen. Ilaria Occhini, eine der Lieblingsschauspielerinnen von Luchino Visconti, spielt mit grosser Sensibilität eine ältere, verbitterte Dame, die allmählich eine tiefe Zuneigung zu ihrer jungen rumänischen Haushälterin entwickelt. Zu Recht wurde sie in Locarno für ihre Leistung ausgezeichnet." Maurizio Porro, Corriere della Sera

"La sceneggiatura firmata da Bondi con Ugo Chiti garantisce un timbro di verità alla storia intimista; e il giovane regista dimostra un buon occhio di cinema nel ritagliare gli interni e i paesaggi idonei a impaginare il duetto mai patetico di queste due solitudini femminili allo specchio. Con una magnifica Ilaria Occhini che, mostrandosi rugosa, trascurata e malferma quale non è, costruisce un ritratto ricco di sfumature fra drammaticità e toscanissimo, graffiante umorismo." Alessandra Levantesi, La Stampa

18.11.2011, 20:15

Zwei Frauen leben zusammen im gleichen Haus in Florenz: Gemma, eine ältere vornehme Italienerin, die vor kurzem Witwe geworden ist, und ihre junge rumänische Haushalthilfe Angela, die nach Italien gekommen ist, um Geld zu verdienen und ihrem Sohn eine Ausbildung zu ermöglichen. Im täglichen Miteinander neigt die anfangs mürrische Gemma zum Kommandieren, stellt aber bald fest, dass auch Angela ihren Kopf hat. Langsam entsteht zwischen den so unterschiedlichen Frauen eine Freundschaft, und Gemma findet ihre Lebensfreude wieder. Eines Tages erfährt Angela am Telefon, dass ihr in Rumänien gebliebener Ehemann auf unerklärliche Weise verschwunden ist. Die junge Frau möchte umgehend in ihre Heimat zurückkehren und ihren Mann suchen. Aber Gemma will nicht wieder allein sein. So beschliessen die beiden Frauen, gemeinsam nach Rumänien ans Schwarze Meer aufzubrechen. Eine abenteuerliche Reise. Getragen wird die berührende Geschichte einer wachsenden Freundschaft von zwei grossartigen Schauspielerinnen.

Ilaria Occhini in der Rolle der Gemma erhielt beim Filmfestival von Locarno den Silbernen Leoparden als beste Darstellerin.

Gemma è una donna anziana rimasta vedova. Ad aiutarla c'è la badante Angela, una ragazza rumena giunta da poco in Italia per cercare fortuna, mentre suo marito è rimasto in patria. Le due donne diventano ben presto molto legate e tra loro si forma una solida amicizia. Un giorno, però, Angela viene informata che suo marito è scomparso. La ragazza vorrebbe tornare in Romania per scoprire cosa è successo, ma Gemma non vuole rimanere sola ancora una volta. Le due donne decidono quindi di partire insieme.

"Mit "Mar Nero" hat Federico Bondi einen klugen und mutigen Film gemacht. Auf den Spuren seiner Erinnerungen erzählt er - mit fast magischem Realismus und einem Hauch Optimismus - von Freundschaft und Solidarität zwischen zwei Frauen. Ilaria Occhini, eine der Lieblingsschauspielerinnen von Luchino Visconti, spielt mit grosser Sensibilität eine ältere, verbitterte Dame, die allmählich eine tiefe Zuneigung zu ihrer jungen rumänischen Haushälterin entwickelt. Zu Recht wurde sie in Locarno für ihre Leistung ausgezeichnet." Maurizio Porro, Corriere della Sera

"La sceneggiatura firmata da Bondi con Ugo Chiti garantisce un timbro di verità alla storia intimista; e il giovane regista dimostra un buon occhio di cinema nel ritagliare gli interni e i paesaggi idonei a impaginare il duetto mai patetico di queste due solitudini femminili allo specchio. Con una magnifica Ilaria Occhini che, mostrandosi rugosa, trascurata e malferma quale non è, costruisce un ritratto ricco di sfumature fra drammaticità e toscanissimo, graffiante umorismo." Alessandra Levantesi, La Stampa