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Sa |01|09|2012| CINEMA

Oslo, August 31st

Joachim Trier, NO 2011, 96', Ov/d/f, ab 14

Ein Mann, eine Stadt, 24 Stunden...

"Einst warst du der coolste Typ in ganz Oslo", erinnert sich Thomas im Gespräch mit seinem besten Freund Anders (Anders Danielsen Lie). Und Anders antwortet ihm nur lakonisch: Ich bin nur ein verzogener Bengel, der's vermasselt hat. Die beiden jungen Männer haben sich eine zeitlang nicht mehr gesehen, denn Anders war im Drogenentzug in einer Klinik auf dem Land. Für einen Tag ist Anders nun zurück in Oslo, der Stadt, deren Versuchungen er früher nicht widerstehen konnte. Zurück bei seinen Freunden, die ihr Leben inzwischen ohne ihn weitergelebt haben.


Anders ringt um seinen Platz in dieser Welt, die ihm einst weit offen stand. In ihm tobt ein Gefühlschaos: einerseits trauert er um seine verschwendete Zeit und um verpasste Chancen, er fühlt sich verloren und vom Glücklichsein ausgeschlossen - und gleichzeitig erkennt er, dass ein Neuanfang für ihn möglich sein kann.
So lässt er sich denn an diesem Tag in Oslo treiben, hat ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job, trifft seine alten Freunde wieder, landet auf einer Geburtstagsparty, später in einem Club, lernt ein Mädchen kennen - und findet doch nirgendwo Trost.

Nach dieser Nacht in Oslo wird es langsam wieder hell - und Anders scheint sich davon befreit zu haben, sich selbst etwas beweisen zu müssen. 

01.09.2012, 20:15 06.09.2012, 20:15

"Einst warst du der coolste Typ in ganz Oslo", erinnert sich Thomas im Gespräch mit seinem besten Freund Anders (Anders Danielsen Lie). Und Anders antwortet ihm nur lakonisch: Ich bin nur ein verzogener Bengel, der's vermasselt hat. Die beiden jungen Männer haben sich eine zeitlang nicht mehr gesehen, denn Anders war im Drogenentzug in einer Klinik auf dem Land. Für einen Tag ist Anders nun zurück in Oslo, der Stadt, deren Versuchungen er früher nicht widerstehen konnte. Zurück bei seinen Freunden, die ihr Leben inzwischen ohne ihn weitergelebt haben.


Anders ringt um seinen Platz in dieser Welt, die ihm einst weit offen stand. In ihm tobt ein Gefühlschaos: einerseits trauert er um seine verschwendete Zeit und um verpasste Chancen, er fühlt sich verloren und vom Glücklichsein ausgeschlossen - und gleichzeitig erkennt er, dass ein Neuanfang für ihn möglich sein kann.
So lässt er sich denn an diesem Tag in Oslo treiben, hat ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job, trifft seine alten Freunde wieder, landet auf einer Geburtstagsparty, später in einem Club, lernt ein Mädchen kennen - und findet doch nirgendwo Trost.

Nach dieser Nacht in Oslo wird es langsam wieder hell - und Anders scheint sich davon befreit zu haben, sich selbst etwas beweisen zu müssen.