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Sa |08|06|2013| CINEMA

Rocco e i suoi fratelli

Luchino Visconti, I 1960, 177', I/d, 16

Rocco und seine Brüder, Film zum Vortrag 'Viscontis Raum'

Die Witwe Rosaria Parondi kommt mit ihren vier Söhnen Rocco, Simone, Ciro und Luca in den 1950er Jahren aus dem Süden Italiens nach Mailand, wo Vincenzo, der älteste der Brüder, schon seit einiger Zeit lebt. Sie hofft, dass Vincenzo ihnen eine Arbeit verschaffen kann. Bald werden Simone und Rocco von Vincenzo in den Boxsport eingeführt, aber nur Simone, der Stärkere, wird von einem ehemaligen Boxer „entdeckt“. Als Simone sich in Nadia, eine Prostituierte, verliebt, diese aber seinen Bruder Rocco vorzieht, wird Simone zum erbarmungslosen Rivalen Roccos und schließlich zum Mörder. Dies führt zum Zerfall der Familie. Die Familie, einst Grundpfeiler der süditalienischen Tradition und Lebensweise, verliert in der Großstadt ihre Funktion und ihren Zusammenhalt. Zitat: „Wir sind Feinde geworden“.

Am 7.6.2013 referiert Isabella Pasqualini zum Thema Raumwahrnehmung in Viscontis Werken: Vom Neo-realismo zur poetischen Inszenierung einer topographischen Dekonstruktion.

08.06.2013, 20:15 14.06.2013, 20:15

Die Witwe Rosaria Parondi kommt mit ihren vier Söhnen Rocco, Simone, Ciro und Luca in den 1950er Jahren aus dem Süden Italiens nach Mailand, wo Vincenzo, der älteste der Brüder, schon seit einiger Zeit lebt. Sie hofft, dass Vincenzo ihnen eine Arbeit verschaffen kann. Bald werden Simone und Rocco von Vincenzo in den Boxsport eingeführt, aber nur Simone, der Stärkere, wird von einem ehemaligen Boxer „entdeckt“. Als Simone sich in Nadia, eine Prostituierte, verliebt, diese aber seinen Bruder Rocco vorzieht, wird Simone zum erbarmungslosen Rivalen Roccos und schließlich zum Mörder. Dies führt zum Zerfall der Familie. Die Familie, einst Grundpfeiler der süditalienischen Tradition und Lebensweise, verliert in der Großstadt ihre Funktion und ihren Zusammenhalt. Zitat: „Wir sind Feinde geworden“.

Am 7.6.2013 referiert Isabella Pasqualini zum Thema Raumwahrnehmung in Viscontis Werken: Vom Neo-realismo zur poetischen Inszenierung einer topographischen Dekonstruktion.