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Mi |12|01|2011| CINEMA

Schweizer Musikfilme - Heimatklaenge

Stefan Schwietert, CH 2007, 81', D, ab 6

Heimatklänge. Vom Juchzen und anderen Gesängen. Als Gast ist der Naturjodler und Instrumentalist Noldi Alder anwesend.

Das Museum Regiunal Surselva MRS präsentiert im Rahmen der Sonderausstellung "Tiba Töne - Tuns da tibas" Schweizer Musikfilme. Begleitet wird der Anlass "Heimatklänge. Vom Juchzen und anderen Gesängen" von Naturjodler und Instrumentalist Noldi Alder.

Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge gemeinsam, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit der Bühnenshow eines Vokalartisten? Die Antwort lautet: DIE STIMME. Auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften dringt der Film Heimatklänge in die wundersamen Stimmwelten von drei aussergewöhnlichen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit über das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen würden. Die Musiker sind Teil eines zukunftweisenden Aufbruchs der alpenländischen Vokalkunst. In ihren experimentierfreudigen Auseinandersetzungen mit heimischen und fremden Traditionen wird die Bergwelt mit ihren mächtigen Naturschauspielen ebenso zur Bühne, wie die Landschaften und Geräuschkulissen der modernen Lebenswelten. Der Appenzeller Naturjodler und Instrumentalist Noldi Alder ist seit Jahren eine treibende Kraft innerhalb der Schweizer Volksmusikszene. Er verkörpert wie kaum ein anderer die Verwurzelung in den Ostschweizer Musiktraditionen bei gleichzeitigem unbändigem Drang, das eigene musikalische Können auszuloten und immer wieder neu zu einzusetzen. Noldi Alder ist Gast des Abends und einer der Protagonisten des Films Heimatklänge. Eine seiner dort geäusserten träfen Meinungen lautet:  "Das Allerschönste an der ganzen Sache ist, wenn man singen kann, ohne dass man sich an etwas anlehnen muss. Wir können so frei sein. Wenn wir wüssten, wie frei wir sein könnten, würden wir zerplatzen".

Schweizer Filmpreis 2008: Bester Dokumanterfilm

 

12.01.2011, 20:15

Das Museum Regiunal Surselva MRS präsentiert im Rahmen der Sonderausstellung "Tiba Töne - Tuns da tibas" Schweizer Musikfilme. Begleitet wird der Anlass "Heimatklänge. Vom Juchzen und anderen Gesängen" von Naturjodler und Instrumentalist Noldi Alder.

Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge gemeinsam, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit der Bühnenshow eines Vokalartisten? Die Antwort lautet: DIE STIMME. Auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften dringt der Film Heimatklänge in die wundersamen Stimmwelten von drei aussergewöhnlichen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit über das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen würden. Die Musiker sind Teil eines zukunftweisenden Aufbruchs der alpenländischen Vokalkunst. In ihren experimentierfreudigen Auseinandersetzungen mit heimischen und fremden Traditionen wird die Bergwelt mit ihren mächtigen Naturschauspielen ebenso zur Bühne, wie die Landschaften und Geräuschkulissen der modernen Lebenswelten. Der Appenzeller Naturjodler und Instrumentalist Noldi Alder ist seit Jahren eine treibende Kraft innerhalb der Schweizer Volksmusikszene. Er verkörpert wie kaum ein anderer die Verwurzelung in den Ostschweizer Musiktraditionen bei gleichzeitigem unbändigem Drang, das eigene musikalische Können auszuloten und immer wieder neu zu einzusetzen. Noldi Alder ist Gast des Abends und einer der Protagonisten des Films Heimatklänge. Eine seiner dort geäusserten träfen Meinungen lautet:  "Das Allerschönste an der ganzen Sache ist, wenn man singen kann, ohne dass man sich an etwas anlehnen muss. Wir können so frei sein. Wenn wir wüssten, wie frei wir sein könnten, würden wir zerplatzen".

Schweizer Filmpreis 2008: Bester Dokumanterfilm