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Sa |15|03|2014| TRIBUNA

SKOR

Cinema Giuven presenta

Wer Hip-Hop macht, der hat die Wahl: Er kann konfrontative Reime in die Runde schicken, sich aufplustern und sich selbst den Besten schimpfen, er kann das vergangene goldene Zeitalter zu Beginn der Neunziger betrauern oder sich in eine Parallelwelt begeben und versuchen, seine Zuhörer mitzunehmen.

Daniel Bachmann, 29, aufgewachsen in Horgen, und nun seit Jahren Inventar der Zürcher Stadtkreise 3, 4 und 5, hat sich für sein Debütalbum für einen anderen Weg entschieden. Denn alles andere hat er in den vergangen Jahren irgendwie schon ausprobiert. Erst das Herantasten und Experimentieren mit dem Album mit der Gruppe Linktiim im Jahr 2005, dann Mixtapes mit Geschichten unterhalb der Gürtellinie und abseits der Strassenlaternen, träfe Sprüche, rollende Reime.

In den letzten drei Jahren absolvierte er dann ein wahres Aufwärmtraining in Sachen Zürislang: Konzerte in jedem Keller, jedem Dachstock und jeder Bar – mal energetisch mit DJ, mal mit Elektropop-Duo, mal im Akustik-Trio, dann mit fünfköpfiger Band. Dazu schüttelte er ein druckvolles Album zusammen mit Steezo unter dem Namen MDMA aus dem Ärmel und half, die Mundart-Rap-Institution Temple of Speed mit zu errichten. Sagen wir es so: Skor – so sein Künstlername – hat massgeblich dazu beigetragen, dass Rap auf Schweizerdeutsch in den letzten Jahren endlich wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist.

15.03.2014, 21:30

Wer Hip-Hop macht, der hat die Wahl: Er kann konfrontative Reime in die Runde schicken, sich aufplustern und sich selbst den Besten schimpfen, er kann das vergangene goldene Zeitalter zu Beginn der Neunziger betrauern oder sich in eine Parallelwelt begeben und versuchen, seine Zuhörer mitzunehmen.

Daniel Bachmann, 29, aufgewachsen in Horgen, und nun seit Jahren Inventar der Zürcher Stadtkreise 3, 4 und 5, hat sich für sein Debütalbum für einen anderen Weg entschieden. Denn alles andere hat er in den vergangen Jahren irgendwie schon ausprobiert. Erst das Herantasten und Experimentieren mit dem Album mit der Gruppe Linktiim im Jahr 2005, dann Mixtapes mit Geschichten unterhalb der Gürtellinie und abseits der Strassenlaternen, träfe Sprüche, rollende Reime.

In den letzten drei Jahren absolvierte er dann ein wahres Aufwärmtraining in Sachen Zürislang: Konzerte in jedem Keller, jedem Dachstock und jeder Bar – mal energetisch mit DJ, mal mit Elektropop-Duo, mal im Akustik-Trio, dann mit fünfköpfiger Band. Dazu schüttelte er ein druckvolles Album zusammen mit Steezo unter dem Namen MDMA aus dem Ärmel und half, die Mundart-Rap-Institution Temple of Speed mit zu errichten. Sagen wir es so: Skor – so sein Künstlername – hat massgeblich dazu beigetragen, dass Rap auf Schweizerdeutsch in den letzten Jahren endlich wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist.