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Mi |24|10|2012| CINEMA__GUIVEN

Starbuck

Ken Scott, CA 2011, 103', D,

Kaum will ein liebenswerter Chaot endlich sein Leben ordnen, da holt ihn die Vergangenheit ein

Sie sind männlich und weiblich, haben blonde, braune, schwarze Haare, sind Strassenmusiker, Alkoholiker, Bademeister, Werberinnen, verhinderte Schauspieler. Sie alle sind die Kinder von David Wozniak (Patrick Huard). 533 Stück insgesamt. Keine aus leidenschaftlichen Liebesakten entsprungene Früchte, sondern inflationäre Erzeugnisse eines Schnösels, der jung war und eben das Geld brauchte.

 

Nun ist dieser herzensgute, aber immer noch ziemlich unreife Lebenskünstler doch schon 42, und seine Freundin Valérie (Julie LeBreton) schwanger. Fest entschlossen, sein Leben endlich zu ordnen, stellt sich sein Vaterglück jedoch früher ein, als ihm lieb ist. 142 Sprösslinge wollen nämlich per Sammelklage endlich erfahren, wer sich hinter dem Spender-Pseudonym «Starbuck» verbirgt. Die Hiobsbotschaft sitzt: Selbst an die Schlägertruppe, die von David 80 000 Dollar eintreiben will, verschwendet der Antiheld fortan kaum einen Gedanken mehr.

 

Was also tun? David beruft sich auf die etwas ungelenke, aber kostenlose juristische Hilfe seines besten Freundes (Antoine Betrand) und fängt zugleich mit blauäugiger Neugierde an, seine Sprösslinge zu besuchen. Dass er dabei sein Helfer-Gen spielen lässt, ist typisch für ihn. Dass er sich damit noch mehr in den Schlamassel reinreitet, auch.

24.10.2012, 19:00

Sie sind männlich und weiblich, haben blonde, braune, schwarze Haare, sind Strassenmusiker, Alkoholiker, Bademeister, Werberinnen, verhinderte Schauspieler. Sie alle sind die Kinder von David Wozniak (Patrick Huard). 533 Stück insgesamt. Keine aus leidenschaftlichen Liebesakten entsprungene Früchte, sondern inflationäre Erzeugnisse eines Schnösels, der jung war und eben das Geld brauchte.

 

Nun ist dieser herzensgute, aber immer noch ziemlich unreife Lebenskünstler doch schon 42, und seine Freundin Valérie (Julie LeBreton) schwanger. Fest entschlossen, sein Leben endlich zu ordnen, stellt sich sein Vaterglück jedoch früher ein, als ihm lieb ist. 142 Sprösslinge wollen nämlich per Sammelklage endlich erfahren, wer sich hinter dem Spender-Pseudonym «Starbuck» verbirgt. Die Hiobsbotschaft sitzt: Selbst an die Schlägertruppe, die von David 80 000 Dollar eintreiben will, verschwendet der Antiheld fortan kaum einen Gedanken mehr.

 

Was also tun? David beruft sich auf die etwas ungelenke, aber kostenlose juristische Hilfe seines besten Freundes (Antoine Betrand) und fängt zugleich mit blauäugiger Neugierde an, seine Sprösslinge zu besuchen. Dass er dabei sein Helfer-Gen spielen lässt, ist typisch für ihn. Dass er sich damit noch mehr in den Schlamassel reinreitet, auch.