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Do |13|09|2012| CINEMA__DOC

This Ain't California

Marten Persiel, DE 2012, 90', D/f, ab 14

Skateboarding zu DDR-Zeiten

"This Ain't California" ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft, die sich verliert, als die Freiheit beginnt. Die modern erzählte Collage der Erinnerung ist ein dokumentarischer Trip durch die kuriose Welt der "Rollbrettfahrer" in der DDR der Achtziger Jahre. Allein die Tatsache, dass sich dieser kalifornische Spass auch jenseits der Mauer finden liess, ist bereits Sensation genug. Regisseur Marten Persiel schafft es, eine Subkultur der DDR zu zeigen, über die es noch nie einen Film gegeben hat - frei von den gängigen Klischees. Zusammen mit den Produzenten Ronald Vietz und Michael Schöbel von der Wildfremd Production ist es dem Regisseur gelungen, die Helden der Szene von damals heute wieder zusammen zu bringen. Sie erzählen von wilden Partys, von der ersten Liebe, den Freunden, die sich nach der Wende aus den Augen verloren hatten und vom Aufeinandertreffen der West- und Ostdeutschen Skater. So spannt sich der Bogen in die Gegenwart - ins Hier und Jetzt -, während die "Rollbretter" zu einem kraftvollen Soundtrack mit Klängen u.a. von Anne Clark, Alphaville, Die Ärzte oder Feeling B. über den Alexanderplatz rattern: Hotpants, Sex und Musik - versus staatlich verordnete Spartakiaden und Meisterschaften. Der Film erzählt von einer bisher unbekannten Jugendbewegung, die beweist: Die DDR war bunt.

13.09.2012, 20:15 21.09.2012, 20:15

"This Ain't California" ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft, die sich verliert, als die Freiheit beginnt. Die modern erzählte Collage der Erinnerung ist ein dokumentarischer Trip durch die kuriose Welt der "Rollbrettfahrer" in der DDR der Achtziger Jahre. Allein die Tatsache, dass sich dieser kalifornische Spass auch jenseits der Mauer finden liess, ist bereits Sensation genug. Regisseur Marten Persiel schafft es, eine Subkultur der DDR zu zeigen, über die es noch nie einen Film gegeben hat - frei von den gängigen Klischees. Zusammen mit den Produzenten Ronald Vietz und Michael Schöbel von der Wildfremd Production ist es dem Regisseur gelungen, die Helden der Szene von damals heute wieder zusammen zu bringen. Sie erzählen von wilden Partys, von der ersten Liebe, den Freunden, die sich nach der Wende aus den Augen verloren hatten und vom Aufeinandertreffen der West- und Ostdeutschen Skater. So spannt sich der Bogen in die Gegenwart - ins Hier und Jetzt -, während die "Rollbretter" zu einem kraftvollen Soundtrack mit Klängen u.a. von Anne Clark, Alphaville, Die Ärzte oder Feeling B. über den Alexanderplatz rattern: Hotpants, Sex und Musik - versus staatlich verordnete Spartakiaden und Meisterschaften. Der Film erzählt von einer bisher unbekannten Jugendbewegung, die beweist: Die DDR war bunt.