Skip to main content

Fr |15|08|2014| CINEMA

Tom a la ferme

Xavier Dolan, CA 2013, 105', F/d, 14/16

Nicht jede Wahrheit sollte ausgesprochen werden

Tom, ein junger Werbetexter, reist auf eine abgelegene Farm, zur Familie seines verstorbenen Liebhabers Guillaume. Dort angekommen realisiert er, dass niemand von ihrer amourösen Beziehung weiss. Die Mutter glaubt sogar, Guillaume habe eine Freundin gehabt. Sein älterer Bruder Francis nötigt Tom, zu bleiben - unter dem Vorwand, die Mutter müsse unbedingt geschützt und ihr eine heile Welt vorgespielt werden.
Worum aber geht es Francis wirklich? Was treibt ihn an?
Der vielfach prämierte Xavier Dolan (''Les amours imaginaires'', ''Laurence Anyways'') zählt zu den talentiertesten Regisseuren des aktuellen Kinos. Er versteht es, sich mit jedem Film neu zu erfinden, und doch zeichnet ihn eine ganz eigene, unverkennbare Handschrift aus. Gekonnt zitiert Dolan in ''Tom à la ferme'' Klassiker von Kinogrössen wie Alfred Hitchcock, während die wunderbare Musik von Gabriel Yared an Melodramen der 50er-Jahre erinnert - dabei ist der eindringliche Psychothriller so frisch wie modern: ein Meisterstück, am Filmfestival Venedig mit dem renommierten Kritikerpreis ausgezeichnet.

15.08.2014, 20:15 16.08.2014, 20:15

Tom, ein junger Werbetexter, reist auf eine abgelegene Farm, zur Familie seines verstorbenen Liebhabers Guillaume. Dort angekommen realisiert er, dass niemand von ihrer amourösen Beziehung weiss. Die Mutter glaubt sogar, Guillaume habe eine Freundin gehabt. Sein älterer Bruder Francis nötigt Tom, zu bleiben - unter dem Vorwand, die Mutter müsse unbedingt geschützt und ihr eine heile Welt vorgespielt werden.
Worum aber geht es Francis wirklich? Was treibt ihn an?
Der vielfach prämierte Xavier Dolan (''Les amours imaginaires'', ''Laurence Anyways'') zählt zu den talentiertesten Regisseuren des aktuellen Kinos. Er versteht es, sich mit jedem Film neu zu erfinden, und doch zeichnet ihn eine ganz eigene, unverkennbare Handschrift aus. Gekonnt zitiert Dolan in ''Tom à la ferme'' Klassiker von Kinogrössen wie Alfred Hitchcock, während die wunderbare Musik von Gabriel Yared an Melodramen der 50er-Jahre erinnert - dabei ist der eindringliche Psychothriller so frisch wie modern: ein Meisterstück, am Filmfestival Venedig mit dem renommierten Kritikerpreis ausgezeichnet.