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Sa |14|02|2015| RAIFFEISEN_CULTURA

Too hot to Hoot

Das Quartett bestehend aus Harfe, Akkordeon, Saxophon und Schlagzeug präsentiert ein neuartiges und unkonventionelles Konzert

Too hot to hoot?
Das Quartett Too hot to hoot? kommt aus der Schweiz und besteht aus Estelle Costanzo an der Harfe, Sofia Ahjoniemi am Akkordeon, Kevin Juillerat am Saxophon und Julien Mégroz am Schlagzeug.
Sowie sein Name ein Palindrom ist, gehört Symmetrie zu der Identität des Quartetts: Zwei Instrumente sind perkussiv (Harfe und Schlagzeug) und zwei sind Blasinstrumente (Saxophon und Akkordeon); zwei Instrumente sind harmonisch (Harfe und Akkordeon) und zwei melodisch (Saxophon und Schlagzeug). Wo heutzutage in der modernen Musik Klangfarben und Klangqualität eine zentrale Rolle spielen, verschmelzen in dieser originellen Besetzung die Töne und vermischen sich die Tonfarben.
Das Repertoire des Quartetts besteht aus Werken für unbestimmte Besetzungen, Arrangements, Bearbeitungen und Uraufführungen. Die vier Musiker möchten die Grenzen zwischen Kunstmusik und Volksmusik erkunden und Werke aus verschiedenen Epochen aufführen.
Das Quartett unterscheidet sich von anderen Besetzungen durch die spezielle Form seiner Konzerte, die wie Performances aufgebaut sind: Inszenierungen und eine durchdachte Aufstellung der Musiker im Raum machen dies aus, sowie die Überblendung von einem Stück ins nächste oder aussermusikalische Elemente, die in die Aufführungen eingebaut werden.
 

 

und hier der Text zu unserem Programm:

 

Constellations
Dieses Programm besteht fast nur aus Miniaturen (25 von 26 Stücken dauern weniger als 4 Minuten) und entfaltet sich wie ein grosser Sternenhimmel. Aus der Dunkelheit (De l’obscurité – ein Stück des jungen französischen Komponisten Benjamin Attahir) kommen die zwölf Sternbilder des Tierkreises zum Vorschein, die Karlheinz Stockhausen in den siebziger Jahren in Musik umgesetzt hat. Dieser schillernde Melodienzyklus, der den Namen Tierkreis trägt, ist ein sehr spezielles und markantes Werk des Komponisten. Die hier gespielte Version wurde von Kevin Juillerat im Jahre 2013 für das Ensemble arrangiert.
Zwischen diesen zwei Stücken erspäht man dreizehn andere Sterne: Die Spots des amerikanischen Komponisten Frederic Rzewski, kleine Miniaturen im minimalistischen und leuchtenden Stil, jede eine Minute lang.
Benjamin Attahir (*1989) – De l’obscurité II (2012, 7’) für Harfe
Frederic Rzewski (*1938) – Spots (1986, 13’) 13 einminütige Stücke für vier Instrumente
Karlheinz Stockhausen (1928-2007) – Tierkreis, douze mélodies du zodiaque (1974/75, 40’) Version für Quartett: Kevin Juillerat (2013) 

14.02.2015, 20:15

Too hot to hoot?
Das Quartett Too hot to hoot? kommt aus der Schweiz und besteht aus Estelle Costanzo an der Harfe, Sofia Ahjoniemi am Akkordeon, Kevin Juillerat am Saxophon und Julien Mégroz am Schlagzeug.
Sowie sein Name ein Palindrom ist, gehört Symmetrie zu der Identität des Quartetts: Zwei Instrumente sind perkussiv (Harfe und Schlagzeug) und zwei sind Blasinstrumente (Saxophon und Akkordeon); zwei Instrumente sind harmonisch (Harfe und Akkordeon) und zwei melodisch (Saxophon und Schlagzeug). Wo heutzutage in der modernen Musik Klangfarben und Klangqualität eine zentrale Rolle spielen, verschmelzen in dieser originellen Besetzung die Töne und vermischen sich die Tonfarben.
Das Repertoire des Quartetts besteht aus Werken für unbestimmte Besetzungen, Arrangements, Bearbeitungen und Uraufführungen. Die vier Musiker möchten die Grenzen zwischen Kunstmusik und Volksmusik erkunden und Werke aus verschiedenen Epochen aufführen.
Das Quartett unterscheidet sich von anderen Besetzungen durch die spezielle Form seiner Konzerte, die wie Performances aufgebaut sind: Inszenierungen und eine durchdachte Aufstellung der Musiker im Raum machen dies aus, sowie die Überblendung von einem Stück ins nächste oder aussermusikalische Elemente, die in die Aufführungen eingebaut werden.
 

 

und hier der Text zu unserem Programm:

 

Constellations
Dieses Programm besteht fast nur aus Miniaturen (25 von 26 Stücken dauern weniger als 4 Minuten) und entfaltet sich wie ein grosser Sternenhimmel. Aus der Dunkelheit (De l’obscurité – ein Stück des jungen französischen Komponisten Benjamin Attahir) kommen die zwölf Sternbilder des Tierkreises zum Vorschein, die Karlheinz Stockhausen in den siebziger Jahren in Musik umgesetzt hat. Dieser schillernde Melodienzyklus, der den Namen Tierkreis trägt, ist ein sehr spezielles und markantes Werk des Komponisten. Die hier gespielte Version wurde von Kevin Juillerat im Jahre 2013 für das Ensemble arrangiert.
Zwischen diesen zwei Stücken erspäht man dreizehn andere Sterne: Die Spots des amerikanischen Komponisten Frederic Rzewski, kleine Miniaturen im minimalistischen und leuchtenden Stil, jede eine Minute lang.
Benjamin Attahir (*1989) – De l’obscurité II (2012, 7’) für Harfe
Frederic Rzewski (*1938) – Spots (1986, 13’) 13 einminütige Stücke für vier Instrumente
Karlheinz Stockhausen (1928-2007) – Tierkreis, douze mélodies du zodiaque (1974/75, 40’) Version für Quartett: Kevin Juillerat (2013)