Skip to main content

Fr |07|09|2012| CINEMA

Un amor

Paula Hernández, AR 2012, 99', Ov/d/f, ab 12

Von zarter Jugendliebe und reifer Wiederbegegnung

Erinnerte Liebesgeschichte, für einmal aus weiblicher Perspektive erzählt: Eine Frau kehrt nach dreissig Jahren nach Buenos Aires zurück und besucht dort zwei Freunde aus der Schulzeit, mit denen sie einst das Liebeserwachen erlebt hat. - Existiert die Liebe auf den ersten Blick? Na sicher. Aber manchmal braucht man 30 Jahre, um sich dessen sicher zu sein. So eine Geschichte vom Kennenlernen und Verlieben als Teenager und von der Wiederbegegnung viele Jahre später erzählt dieser Film. Zwischen zarter Jugendliebe und reifer Wiederbegegnung oszilliernd – und das gleich in zwei Varianten. Lalo und Bruno sind dicke Freunde in den 70er Jahren. Da taucht Lisa auf, die zunächst kapriziös und frech den beiden Teenagern den Kopf verdreht. Sie wirbelt alles durcheinander in der kleinen Stadt am Fluss und entscheidet sich dann doch für einen der beiden. Viel später wird sie dann wieder auftauchen und die beiden finden, die in verschiedenen Lebensverhältnissen gelandet sind. Das wunderbare leichtlebige Dreieck der Jugendzeit lässt sich wohl nicht wiederbeleben. Aber was ist mit der einzigen und wahren Liebe von damals? Paula Hernández' Film ist auch ein Versuch über den Zeitgeist der Gefühle und die Wechselfälle des Lebens, für die Licht, Luft und Sonne keine unbeträchtliche Rolle spielen. 

07.09.2012, 20:15 08.09.2012, 20:15

Erinnerte Liebesgeschichte, für einmal aus weiblicher Perspektive erzählt: Eine Frau kehrt nach dreissig Jahren nach Buenos Aires zurück und besucht dort zwei Freunde aus der Schulzeit, mit denen sie einst das Liebeserwachen erlebt hat. - Existiert die Liebe auf den ersten Blick? Na sicher. Aber manchmal braucht man 30 Jahre, um sich dessen sicher zu sein. So eine Geschichte vom Kennenlernen und Verlieben als Teenager und von der Wiederbegegnung viele Jahre später erzählt dieser Film. Zwischen zarter Jugendliebe und reifer Wiederbegegnung oszilliernd – und das gleich in zwei Varianten. Lalo und Bruno sind dicke Freunde in den 70er Jahren. Da taucht Lisa auf, die zunächst kapriziös und frech den beiden Teenagern den Kopf verdreht. Sie wirbelt alles durcheinander in der kleinen Stadt am Fluss und entscheidet sich dann doch für einen der beiden. Viel später wird sie dann wieder auftauchen und die beiden finden, die in verschiedenen Lebensverhältnissen gelandet sind. Das wunderbare leichtlebige Dreieck der Jugendzeit lässt sich wohl nicht wiederbeleben. Aber was ist mit der einzigen und wahren Liebe von damals? Paula Hernández' Film ist auch ein Versuch über den Zeitgeist der Gefühle und die Wechselfälle des Lebens, für die Licht, Luft und Sonne keine unbeträchtliche Rolle spielen.