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Sa |24|09|2011| CINEMA

VORPREMIERE: Le Havre

Aki Kaurismäki, FI 2011, 93', Ov/d/f, ab 12

'Ein Stück Finnland in der Normandie'

Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemien, hat sich nach Le Havre zurückgezogen. Hier lebt er zufrieden mit seiner Frau Arletty und geht der ehrenwerten, aber wenig einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach.

Da kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt eines afrikanischen Flüchtlingsjungen. Obwohl seine Frau erkrankt ist, stellt sich Marcel mit Hilfe von Bewohnern seines Quartiers gegen die Obrigkeit des Staates, die den Jungen fieberhaft sucht. Es ist Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen...

Jubel am Festival von Cannes: Der Finne Aki Kaurismäki hat eine seiner besten Komödien überhaupt realisiert. Ein Film, so kämpferisch wie sein «The Man Without a Past», gleichzeitig so poetisch wie «La vie de bohème». Sorgfältig komponierte Bilder, trockener Humor, treffende Dialoge, umwerfender Charme, eine so humanistische wie romantische Feinfühligkeit - das macht «Le Havre» zu einem der schönsten Kinoerlebnisse dieses Herbstes.

"Ein Stück Finnland in der Normandie, ein Stück irdisches Glück nach all dem himmlischen Streben. Und ein Plädoyer für mehr Brüderlichkeit." Die Zeit

24.09.2011, 20:00

Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemien, hat sich nach Le Havre zurückgezogen. Hier lebt er zufrieden mit seiner Frau Arletty und geht der ehrenwerten, aber wenig einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach.

Da kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt eines afrikanischen Flüchtlingsjungen. Obwohl seine Frau erkrankt ist, stellt sich Marcel mit Hilfe von Bewohnern seines Quartiers gegen die Obrigkeit des Staates, die den Jungen fieberhaft sucht. Es ist Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen...

Jubel am Festival von Cannes: Der Finne Aki Kaurismäki hat eine seiner besten Komödien überhaupt realisiert. Ein Film, so kämpferisch wie sein «The Man Without a Past», gleichzeitig so poetisch wie «La vie de bohème». Sorgfältig komponierte Bilder, trockener Humor, treffende Dialoge, umwerfender Charme, eine so humanistische wie romantische Feinfühligkeit - das macht «Le Havre» zu einem der schönsten Kinoerlebnisse dieses Herbstes.

"Ein Stück Finnland in der Normandie, ein Stück irdisches Glück nach all dem himmlischen Streben. Und ein Plädoyer für mehr Brüderlichkeit." Die Zeit