fevrer / februar
Do |19|02|2026|20:00| CINEMA
L'ETRANGER
Nach dem Roman von Albert Camus
Algier 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter um die dreissig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, und kehrt in den gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in zwielichtige Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heissen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Drama kommt…
«L’Étranger» wurde am Internationalen Filmfestival von Venedig uraufgeführt und vom Publikum und der internationalen Presse gefeiert. Mit der meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarz-Weiss-Bildern erzählt, wird «L’Étranger» von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin getragen. Ein künstlerischer Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre.
Fr |20|02|2026|20:00| CINEMA
No Other Choice
Man-soo hat alles: eine liebevolle Familie, zwei Hunde und das Haus, in dem er aufgewachsen ist. Doch nach 25 Jahren treuer Arbeit bei Solar Paper wird er plötzlich entlassen. Die Hypothek bleibt bald unbezahlt, und seine Frau Mi-ri drängt auf den Verkauf des Hauses. Verzweifelt versucht Man-soo, eine neue Stelle zu finden, doch die Konkurrenz ist ebenso qualifiziert. Also schmiedet er einen Plan: Mit einer Scheinfirma will er die Konkurrenz kaltblütig aus dem Weg räumen.
Sa |21|02|2026|14:30| CINEMA__KIDS
Mein Freund Barry
Der liebe und treuherzige Barry
Alle kennen und lieben den treuherzigen Barry mit seinem Fässchen um den Hals. Nach HEIDI und SCHELLENURSLI kommt ein weiterer atemberaubender Live-Action-Kinofilm, der eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut und Überleben erzählt.
Inmitten der malerischen Schweizer Berge strandet der 12-jährige Georg bei den Mönchen auf dem Grossen Sankt Bernhard-Pass. Alles ist neu für ihn: die Kälte, die Stille und das ungewohnte Klosterleben. Doch schon bald entdeckt Georg, dass dieser besondere Ort voller kleiner Wunder steckt. Als er einen hilflosen Welpen findet, entsteht zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft. Heimlich zieht Georg seinen Barry gross erlebt mit ihm unvergessliche Momente. Doch als Georg seinen treuen Gefährten zu verlieren droht, nimmt er all seinen Mut zusammen und macht sich auf den Weg in ein riesiges Abenteuer.
Sa |21|02|2026|20:00| CINEMA
L'ETRANGER
Nach dem Roman von Albert Camus
Algier 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter um die dreissig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, und kehrt in den gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in zwielichtige Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heissen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Drama kommt…
«L’Étranger» wurde am Internationalen Filmfestival von Venedig uraufgeführt und vom Publikum und der internationalen Presse gefeiert. Mit der meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarz-Weiss-Bildern erzählt, wird «L’Étranger» von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin getragen. Ein künstlerischer Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre.
Mi |25|02|2026|20:15| TRIBUNA
Jazz Sil Plaz: Muralim
Pony-Tour
Mauro Reimann – Saxophon, Komposition
Joachim Frey – Gitarre
Tim Bond – Klavier, Synths
Elias Kirchgraber – Bass
Martin Maron - Drums
muralim ist wie Barfuss im Sand, wie ein Sprung ins kalte Wasser im Sommer, wie der erste Kaffee am Morgen. muralim ist Musik für Herz und Bauch und steht für die Momente, in denen man alles vergisst und nur das Hier und Jetzt zählt. Die Band hat sich während ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt und wurde bereits kurz darauf in die "Best of Swiss Jazz Bachelors"-Reihe berufen. Die Musik stammt aus der Feder des Saxophonisten Mauro Reimann und wird beim gemeinsamen Jammen durch die Einflüsse aller Bandmitglieder weiterentwickelt. Dabei entsteht Musik, der man sich kaum entziehen kann. Die Melodien sind eingängig und gleichzeitig raffiniert, die Grooves laden zum Mitwippen ein und die unbändige Spielfreude der Band lässt die Luft über der Bühne knistern.
Do |26|02|2026|20:15| TRIBUNA
Jazz Sil Plaz: MANUEL TROLLER – HALCYON FUTURE
Etwas mehr als ein halbes Jahrzehnt nach seinem gefeierten Debüt „Vanishing Points“ aus dem Jahr 2018 veröffentlicht der Schweizer Gitarrist, Komponist und Improvisationsmusiker Manuel Troller sein neues Album „Halcyon Future“. Eine rhythmisch dichte und vieldeutige, aber dennoch freudige Reise durch instabile Zeiten, ein Plädoyer für Wärme und hoffnungsvollen Widerstand. Trollers Art, kleine Elemente aus improvisierten Sessions zu integrieren, zu vertiefen und zu erweitern, schafft ein vielschichtiges Werk aus, treibenden Rhythmen und abstrakten, vibrierenden Texturen. Das erste Stück beginnt mit dem unverwechselbaren offenen Puls von „Halcyon Future I“ und führt uns durch subtile, fast unkenntliche harmonische Verschiebungen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, sich überlappen und ein Gefühl der Mehrdeutigkeit erzeugen, bis das Stück mit Mario Hännis unerwartetem Einsatz treibender akustischer Drums eine fast optimistische Ebene erreicht. Unerbittlich und mit zunehmender Spannung treiben schwere elektronische 80er-Jahre-Bassdrums und eine Armada übereinanderliegender Hi-Hats sie voran und führen zum alles umfassenden melodischen Finale.
Fr |27|02|2026|20:15| TRIBUNA
Jazz Sil Plaz: Paula Mia
Plattentaufe
Paula Mia Cadonau – Vocals and guitar
Voiko Huter – Guitare
Jakob Brudsche – Bass
Fabio Nino Mülle – Drums
Paula Mia füllt die Seiten ihres braunen Notizbuchs - mit dem, was sie denkt, sieht und hört, um daraus Songs zu schreiben.
Geboren in Graubünden und aufgewachsen zwischen Kühen und weitläufigen Landschaften, trägt sie die Ruhe ihrer Wurzeln in ihrer Musik. Doch sie verweilt nicht darin; sie lässt Raum für Ausbrüche und gibt der Musik Zeit, sich zu entfalten. Ihre Band bringt Kontrast und verstärkt die rohe Kraft ihrer Songs, die sowohl zart als auch ungebändigt sind. Inspiriert von Künstler*innen wie Lomelda, Flyte und Memorial, ist Paula Mias Sound introspektiv und behutsam. Sie schreibt Songs, um das Erlebte einzuordnen und mit dem Leben weiterzufahren - überzeugt davon, dass die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Gefühle etwas Schönes ist.
Support: ANNIE
Unter dem Namen ANNIE tritt die Bünder Singer-Songwriterin Anna Dürr seit 2025 auf. Das Klavier, aber auch die Gitarre, sind Teil ihrer Performance und machen es ihr möglich, das Publikum zu berühren. Bereits von klein auf war die Musik ein fester Bestandteil in Annas Leben und inspirierte sie auf unterschiedlichste Arten. Ob in einer Formation, mit gefühlvoller Piano-Begleitung und Backing Vocals, oder ganz alleine, eigen verfasse Songs, mit der Gitarre oder Klavier spielend.
Im Rahmen der Maturaarbeit produzierte ANNIE dieses Jahr ihre erste EP FLUX. Die Songs sprechen unter anderem von Themen der Vergänglichkeit und Identitätsfindung und wurden allesamt eigenständig komponiert sowie im Home- Studio produziert.
Sa |28|02|2026|20:15| TRIBUNA
Jazz Sil Plaz: 3yooni
3YOONI ist Yassin Mahdis musikalische Auseinandersetzung mit seiner Biografie und Lebenswelt zwischen Kulturen und Identitäten. In Bagdad, Irak, geboren und als Kind vor dem Krieg in die Schweiz geflüchtet, erlebte er dort als Person of Color Erfahrungen des Otherings und war konfrontiert mit vorherrschenden problematischen Narrativen über arabische Personen und Kulturen. Yassins musikalisches Projekt 3YOONI ist gleichermassen Aufarbeitung dieser Erfahrungen wie Auseinandersetzung mit deren unterliegenden Konzepten: Sein Debut-Album «Baghdad» nimmt sich die kritische Durchleuchtung von Konzepten wie Identität, Sprache, Rassismus und Orientalismus auf künstlerischer, persönlicher Ebene vor. Konzepte, mit denen sich Yassin in der Vergangenheit auch akademisch mit einer Bachelorarbeit zum Thema Postkolonialismus und Orientalismus und in seiner Arbeit in der Fachkommission Integration der Stadt Bern auseinandergesetzt hat, und ihn bis heute noch sehr umtreiben – nicht nur freiwillig.
«Baghdad» ist eine zehn Songs umfassende persönlich-künstlerische Aufarbeitung dieses Themenkomplexes. Musikalisch treffen dabei elektronische Beats und Synthesizer auf traditionell arabische Elemente und Rhythmen, eine Oud und seinen unverwechselbaren verträumten, poetischen Gesang in irakisch-arabischer Sprache. Ein ambitioniertes und eigenständiges Unterfangen, in dem Yassin für Gesang, Produktion und Instrumentierung allein verantwortlich zeichnet – ein klares Anzeichen dafür, wie viel persönliches Investment und Herzblut in diesem Projekt steckt. Und dies ist hier zweifellos erfahrbar: Von melancholisch-träumerischen Tracks wie «Les Mots» oder «Djinn» über arabischen Rhythmen («Falasteen», «Mn wayn?) hin zu treibenden 4/4 Beats («Color Palette», «Said») präsentiert 3YOONI ein fein ausgearbeitetes, überaus dringliches Album von radikal eigenem musikalischen Ausdruck.








































