matg / mai

Mi |20|05|2026|20:15| TRIBUNA

Kalan Teban

Eintritt: 25.- | Schüler:innen & Student:innen 15.-

Keïta – Brönnimann – Niggli -Trio

Reservaziun: Mi 20.05.2026, 20:15

Contemporary World Music // Jazz Trance Afro Music 
Aly Keïta – Balafon/Voice
Jan Galega Brönnimann – Bass-Clarinet
Lucas Niggli – Percussion

Das international besetzte Trio steht mit einem Bein in Afrika, mit dem anderen in Europa und spielt eine energetische, aktuelle World-Musik. Diese „Brotherhood of Vibes and Grooves“ entführt das Publikum auf einen abenteuerlichen Ritt – vom tiefsten Dickicht zu grossen Weiten unter dem Afrikanischen Himmel zurück nach Europa ...

Aly Keïta aus Côte d'Ivoire ist einer der großen Virtuosen des Balafons. Er stammt aus einer Griot-Familie der Malinké und spielt seit bald 30 Jahren immer wieder mit improvisierenden Musikern aus anderen Kulturkreisen. Aly Keïta entwickelte in der Folge ein diatonisches Balafon, welches er den Anforderungen der westlichen Musik anpasste. Heute lebt er in Berlin. Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli wurden beide in Kamerun geboren und wurden in ihrer musikalischen Laufbahn seit ihren Anfängen von der Westafrikanischen Kultur geprägt.

Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli gehören zu einer experimentierfreudigen und weltoffenen Szene und spielten in den letzten Jahren mit vielen namhaften Musikern an wichtigen Festivals auf der ganzen Welt.

Do |21|05|2026|13:45| CINEMA__SENIORS

Vitus

Regie: Fredi M. Murer, Schweiz 2006, 123', D, Eintritt: 10.-

Reservation für Seniorenkino nur via: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

Do 21.05.2026, 13:45

Das Kind Vitus führt ein relativ normales Leben, spielt allerdings bereits im Alter von sechs Jahren sehr gut Klavier. Diese musikalische Begabung erkennen seine Eltern nicht, seine bemerkenswerte Intelligenz fällt jedoch auf. Die Eltern Helen und Leo sind gut situiert. Der Vater steigt zum Leiter des Betriebs auf, in dem er arbeitet. Während einer Party in der Wohnung der Eltern ändert sich Vitus Leben.

Seine Eltern bitten ihn, etwas auf dem Klavier vorzuspielen. Einer der Gäste erkennt das Talent des Jungen und macht die Eltern darauf aufmerksam. Diese beschliessen, seine Begabung zu fördern und brechen die Zusammenarbeit mit der bisherigen Klavierlehrerin ab, um Vitus in die Obhut eines besseren Lehrers an der Musikhochschule zu geben. Vitus, der sich bei der alten Klavierlehrerin wohl gefühlt hat, kann das kaum verstehen. Auch deshalb flüchtet er immer öfter zu seinem Grossvater..

Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

Do |21|05|2026|20:00| CINEMA

Rose

Regie: Markus Schleinzer, Österreich 2026, 95', OV/f, Eintritt: 15.-
Archivdatum: 08.05.2026
Reservaziun: Do 21.05.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 27.05.2026, 20:00

Die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren, dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.

In den Wirren des Dreissigjährigen Kriegs erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Zum Missfallen der Dorfgemeinde kann er ein Dokument vorlegen, das ihn als Erben eines lange verlassenen Gutshofs ausweist. Der Fremde setzt alles daran, hier sein Glück zu finden. Doch sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz wird durch sein Geheimnis erschwert: Er hat den Weg hierher unter falscher Identität auf sich genommen – und unter Vortäuschung des männlichen Geschlechts. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt er auch nicht vor einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Grossbauern zurück. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

Ausgehend von einem realen Gerichtsfall von 1721 erzählt der österreichische Regisseur Markus Schleinzer mit «Rose» eine Geschichte von weiblicher Freiheitssuche und Selbstverwirklichung in einer Zeit und Kultur, die Frauen genau dies verwehrte. Für ihre grandios unsentimentale Darstellung der Rose gewann Sandra Hüller an der Berlinale 2026 den Silbernen Bären für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle.

    Fr |22|05|2026|20:00| CINEMA

    Don't Let the Sun

    Regie: Jacqueline Zünd, Schweiz 2025, 99', OV/d/f, Eintritt: 15.-
    Archivdatum: 13.05.2026
    Reservaziun: Fr 22.05.2026, 20:00
    Reservaziun: Fr 29.05.2026, 20:00

    Ein unerträglich heisser Ort. Menschliche Nähe ist rar geworden, und die Einsamkeit treibt seltsame Blüten. Jonah (28) lebt im Dienst der Sehnsüchte anderer. Bis die Rolle als Vater für die 9-jährige Nika sein Leben komplett in Frage stellt. Ein zartes Drama über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen. 

      Sa |23|05|2026|20:00| CINEMA

      Pillion

      Regie: Harry Lighton, UK, Irland 2025, 103', OV/d/f, Eintritt: 15.-
      Reservaziun: Sa 23.05.2026, 20:00

      Colin (Harry Melling) führt ein zurückgezogenes Leben, bis er eines Tages Ray (Alexander Skarsgård) begegnet, dem mysteriösen Anführer eines queeren Motorradclubs. Plötzlich findet sich Colin in einer Subkultur aus Leder, Machtspielen und ungeschriebenen Regeln wieder. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, in der Colin sich Rays dominanter Art unterordnet. Auf dem schmalen Grat zwischen Hingabe und Selbstzweifel muss Colin entscheiden, ob er Teil dieser Welt ist. Hemmungslos explizit und zugleich auf eigenwillige Weise zärtlich inszeniert, ist PILLION eine ungewöhnliche Romcom, getragen von grandiosen schauspielerischen Leistungen.

        Mi |27|05|2026|20:00| CINEMA

        Rose

        Regie: Markus Schleinzer, Österreich 2026, 95', OV/f, Eintritt: 15.-
        Archivdatum: 08.05.2026
        Reservaziun: Do 21.05.2026, 20:00
        Reservaziun: Mi 27.05.2026, 20:00

        Die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren, dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.

        In den Wirren des Dreissigjährigen Kriegs erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Zum Missfallen der Dorfgemeinde kann er ein Dokument vorlegen, das ihn als Erben eines lange verlassenen Gutshofs ausweist. Der Fremde setzt alles daran, hier sein Glück zu finden. Doch sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz wird durch sein Geheimnis erschwert: Er hat den Weg hierher unter falscher Identität auf sich genommen – und unter Vortäuschung des männlichen Geschlechts. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt er auch nicht vor einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Grossbauern zurück. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

        Ausgehend von einem realen Gerichtsfall von 1721 erzählt der österreichische Regisseur Markus Schleinzer mit «Rose» eine Geschichte von weiblicher Freiheitssuche und Selbstverwirklichung in einer Zeit und Kultur, die Frauen genau dies verwehrte. Für ihre grandios unsentimentale Darstellung der Rose gewann Sandra Hüller an der Berlinale 2026 den Silbernen Bären für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle.

          Do |28|05|2026|20:15| TRIBUNA

          Osmann - Lesung mit Joachim B. Schmidt

          Eintritt: 25.- | Kultur Legi/Schüler:innen & Student:innen 15.-

          Ósmann: Eine beinahe unglaubliche Geschichte aus Island 
          Lesung mit musikalischer Begleitung

          Reservaziun: Do 28.05.2026, 20:15

          In seinem Roman «Ósmann» erzählt der nach Island ausgewanderte Bündner Joachim B. Schmidt eine nahezu unglaubliche Geschichte nach einem wahren Leben. Ósmann ist ein Fährmann und Jäger, ein gottesfürchtiger Trinker und Poet. Überlebensgross, kräftig, gesellig und dabei versehrt vom eigenen Schicksal.

          Schmidt entführt uns in den kargen Norden, begleitet vom Musiker Tom Egger, dessen Akkordeon- und Melodicaklänge den Text umfliessen. Ein bewegendes Zusammenspiel aus Literatur und Musik, Geschichten und Melodien, das uns das Leben des Fährmanns auf eindrückliche Weise näherbringt.

            Fr |29|05|2026|20:00| CINEMA

            Don't Let the Sun

            Regie: Jacqueline Zünd, Schweiz 2025, 99', OV/d/f, Eintritt: 15.-
            Archivdatum: 13.05.2026
            Reservaziun: Fr 22.05.2026, 20:00
            Reservaziun: Fr 29.05.2026, 20:00

            Ein unerträglich heisser Ort. Menschliche Nähe ist rar geworden, und die Einsamkeit treibt seltsame Blüten. Jonah (28) lebt im Dienst der Sehnsüchte anderer. Bis die Rolle als Vater für die 9-jährige Nika sein Leben komplett in Frage stellt. Ein zartes Drama über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen. 

              Sa |30|05|2026|20:00| CINEMA

              Romeria

              Regie: Carla Simón, Spanien 2025, 114', OV/d/f, Eintritt: 15.-
              Archivdatum: 06.05.2026 , 15.05.2026
              Reservaziun: Sa 30.05.2026, 20:00

              Marina, die als Kind adoptiert wurde, muss einen Teil ihrer biologischen Familie wiederfinden, um ein standesamtliches Dokument für ihr Studium zu erhalten. Geleitet von dem Tagebuch ihrer Mutter, das sie nie entbehrt hat, reist sie an die spanische Atlantikküste und trifft dort auf ihre Familie väterlicherseits, die sie nicht kennt. Marinas Ankunft lässt die Vergangenheit wieder erwachen. Indem sie die Erinnerung an ihre Eltern wieder aufleben lässt, entdeckt sie die Geheimnisse ihrer Familie, das Unausgesprochene und die verborgenen Geschichten.

              «Romería», der dritte Spielfilm von Carla Simón, der im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2025 präsentiert wurde, schliesst eine Trilogie über das familiäre Gedächtnis ab, die mit «Summer 1993», dem besten Erstlingsfilm bei der Berlinale 2017, und «Alcarràs», dem Goldenen Bären 2022, eingeführt wurde. Inspiriert von ihrer eigenen Geschichte, bietet ihr neuer Film eine sensible Meditation über das Erbe, das Vergessen und den inneren Neuanfang.

              zercladur / juni

              Mi |03|06|2026|20:00| CINEMA__DOC

              Walter Lietha

              Regie: Stefan Haupt, Schweiz 2026, 74', CH D, Eintritt: 15.-

              Drum sing i grad drum

              Reservaziun: Mi 03.06.2026, 20:00
              Reservaziun: Fr 12.06.2026, 20:00
              Reservaziun: Sa 20.06.2026, 20:00

              Walter Lietha zählte in den 1970er-Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Musikszene. Als Sänger, Dichter mit seismografischem Gespür, Komponist und mitunter scharfer Zeitkritiker schrieb er unzählige Mundartlieder und wurde zur Stimme einer ganzen Generation. Doch anfangs der 80er-Jahre, zur Zeit der Jugendunruhen, wurden seine Lieder urplötzlich am Radio DRS kaum mehr gespielt. Es wurde still um den Bündner Musiker.

              Parallel zu seinem Musikschaffen entwickelte Walter Lietha eine zweite Leidenschaft. Die Welt der Bücher, die ihn schon seit frühen Jahren faszinierte, wurde zu seinem zweiten Standbein. Jahrzehntelang leitete er in der Churer Altstadt ein Antiquariat und eine Buchhandlung, das «Narrenschiff». Vor wenigen Jahren zog er mit seinem Antiquariat, mit Tausenden von geschichtsträchtigen Büchern, nach Trin in der Surselva.

              Im August 2025 veranstaltete das Musikfestival «Alpentöne» ein Hommage-Konzert zu seinen Ehren und lud dazu verschiedenste Schweizer Musiker:innen ein. Corin Curschellas, Stephan Eicher, Sophie Hunger, Michael von der Heide, Max Lässer sowie die Musiker:innen der eigens zusammengestellten «Narrenschiff-Band» erzählen, was ihnen Liethas Lieder bedeuten. Gemeinsam mit ihm treten sie in diesem Konzert auf, welches zum Herzstück des Films wird, um das herum sich Liethas Lieder, seine Gedanken, Erinnerungen und Lebenswelten versammeln.


              Quelle: walterlietha-film.ch

              Do |04|06|2026|20:15| TRIBUNA

              JMO

              Eintritt: 25.- | Schüler:innen & Student:innen 15.-

              Jan Galega Brönnimann – Moussa Cissokho - Omri Hason

              Reservaziun: Do 04.06.2026, 20:15

              Global Music, World, Jazz, Griot;
              Moussa Cissokho – Kora, Vocal
              Jan Galega Brönnimann – Bass Clarinet, Soprano Saxophone
              Omri Hason – Percussion, Hang

              JMO sind nicht nur die Anfangsbuchstaben der drei Musiker Jan Galega Brönnimann (Schweiz), Moussa Cissokho (Senegal) und Omri Hason (Israel), sondern auch die drei Haupteinflüsse in deren Musik: Jazz - Mandinka - Orient.

              Ihre Musik lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Der perlend klare Klang der Kora (traditionelle afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird unterstützt von den verschiedenen Perkussionsinstrumenten von Omri Hason. In ihren live Konzerten pendeln die drei zwischen magisch verklärten Momenten und rhythmisch explosiven Höhenflügen. Es entsteht eine authentische und zeitgenössische Kammermusik.

              Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Das Repertoire stammt von allen drei Musikern und zeigt ihre unterschiedlichen Einflüsse. Das Aufeinandertreffen der drei Kulturen, die Auswahl der Instrumente und der reiche Fundus an Ideen, Melodien und Rhythmen macht die Musik zu einem unvergesslichen Hörabenteuer.

              Fr |05|06|2026|20:00| CINEMA__DOC

              Im Bann der Quarzkristalle

              Regie: Irene Marty, Schweiz 2026, 94', CHD/d, Eintritt: 15.-
              Archivdatum: 23.04.2026 , 29.04.2026
              Reservaziun: Fr 05.06.2026, 20:00

              Seit Jahrhunderten locken Quarzkristalle Menschen in unwegsame Gebiete hoch in den Urner Alpen. Inneres Feuer, Legenden, Mythen und Träume begleiten sie beim «Strahlnen», der Suche nach den wundervollen Gebilden. Früher wie heute verbringen sie Tage, ja Wochen in der archaischen Berglandschaft, die sich in den letzten Jahren markant verändert hat. Doch trotz neuer Gefahren bleibt ihr Drang ungebrochen, die in Felsen verborgenen Schätze aufzuspüren und zu bergen. Derweilen interessieren sich Sammler:innen, Händler:innen, Museen für ihre Funde und Forschende ergründen die Entstehung der Kristalle und ihre Bedeutung für die Menschheit.

              Der neue Film von Irene Marty spürt der Leidenschaft der Kristallsuchenden nach. Er blickt zurück in eine Zeit, in der Familien in den Bergen damit einen wichtigen Teil ihres Lebensunterhalts bestritten, begleitet Strahlner:innen auf ihren abenteuerlichen Touren und erzählt von der vielschichtigen Bedeutung des Rohstoffs Quarz. «Im Bann der Quarzkristalle» ist eine Entdeckungsreise, eine Schatzsuche in imposanter Naturlandschaft – abenteuerlich, fesselnd, bereichernd.

                Mi |10|06|2026|20:00| CINEMA

                Nuernberg

                Regie: James Vanderbilt, USA 2025, 148', E/d, ab ab 14 Jahren, Eintritt: 15.-
                Reservaziun: Mi 10.06.2026, 20:00
                Reservaziun: Mi 17.06.2026, 20:00
                Reservaziun: Do 25.06.2026, 20:00

                Nach dem 2. Weltkrieg sollen Kriegsverbrecher im Nürnberger Prozess vor Gericht. Der junge amerikanische Psychiater Douglas Kelly muss feststellen, ob die Nazi-Gefangenen zurechnungsfähig sind. Er gerät in ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hermann Göring, Hitlers rechte Hand. Inspiriert vom Roman «The Nazi and the Psychiatrist» zeigt der Thriller Oscar-Gewinner Malek und Crowe im Duell zwischen Moral und Manipulation. Die Nürnberger Prozesse waren wichtig, weil sie erstmals Individuen für Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden international zur Rechenschaft zogen, das Prinzip der individuellen Schuld etablierten, ein umfassendes Beweismaterial gegen das NS-Regime schufen und den Grundstein für das moderne internationale Strafrecht legten, indem sie zeigten, dass das Recht über rohe Macht siegen muss.

                  Do |11|06|2026|20:00| CINEMA

                  Amarga Navidad

                  Regie: Pedro Almodovar, Spanien 2026, 111', OV/d/f, Eintritt: 15.-
                  Reservaziun: Do 11.06.2026, 20:00
                  Reservaziun: Fr 19.06.2026, 20:00
                  Reservaziun: Mi 24.06.2026, 20:00

                  Elsa arbeitet als Werbedirektorin und verliert während der Dezemberferien ihre Mutter. Statt innezuhalten, stürzt sie sich weiter in ihre Arbeit und verdrängt die Trauer, ohne sich bewusst mit dem Verlust auseinanderzusetzen. Erst eine persönliche Krise zwingt sie dazu, Abstand vom Alltag zu nehmen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Patricia reist sie nach Lanzarote, wo sich neue Perspektiven eröffnen. Parallel dazu entfaltet sich die Geschichte eines Drehbuchautors und Regisseurs, die mit Elsas Erlebnissen verwoben ist.

                    Fr |12|06|2026|20:00| CINEMA__DOC

                    Walter Lietha

                    Regie: Stefan Haupt, Schweiz 2026, 74', CH D, Eintritt: 15.-

                    Drum sing i grad drum

                    Reservaziun: Mi 03.06.2026, 20:00
                    Reservaziun: Fr 12.06.2026, 20:00
                    Reservaziun: Sa 20.06.2026, 20:00

                    Walter Lietha zählte in den 1970er-Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Musikszene. Als Sänger, Dichter mit seismografischem Gespür, Komponist und mitunter scharfer Zeitkritiker schrieb er unzählige Mundartlieder und wurde zur Stimme einer ganzen Generation. Doch anfangs der 80er-Jahre, zur Zeit der Jugendunruhen, wurden seine Lieder urplötzlich am Radio DRS kaum mehr gespielt. Es wurde still um den Bündner Musiker.

                    Parallel zu seinem Musikschaffen entwickelte Walter Lietha eine zweite Leidenschaft. Die Welt der Bücher, die ihn schon seit frühen Jahren faszinierte, wurde zu seinem zweiten Standbein. Jahrzehntelang leitete er in der Churer Altstadt ein Antiquariat und eine Buchhandlung, das «Narrenschiff». Vor wenigen Jahren zog er mit seinem Antiquariat, mit Tausenden von geschichtsträchtigen Büchern, nach Trin in der Surselva.

                    Im August 2025 veranstaltete das Musikfestival «Alpentöne» ein Hommage-Konzert zu seinen Ehren und lud dazu verschiedenste Schweizer Musiker:innen ein. Corin Curschellas, Stephan Eicher, Sophie Hunger, Michael von der Heide, Max Lässer sowie die Musiker:innen der eigens zusammengestellten «Narrenschiff-Band» erzählen, was ihnen Liethas Lieder bedeuten. Gemeinsam mit ihm treten sie in diesem Konzert auf, welches zum Herzstück des Films wird, um das herum sich Liethas Lieder, seine Gedanken, Erinnerungen und Lebenswelten versammeln.


                    Quelle: walterlietha-film.ch

                    Mi |17|06|2026|14:30| CINEMA__TEENS

                    Lioness

                    Regie: Raymond Grimbergen, Niederlande 2023, 85', D, ab 6 Jahren, Eintritt: 15.-, Teens 8.-

                    Weitere Infos folgen…

                    Reservaziun: Mi 17.06.2026, 14:30

                    Rosi (Alyssa van Ommeren) hat ein perfektes Leben in Surinam: Sie wohnt in einem schönen Haus, hat viele Freunde und eine Leidenschaft für Fussball – bis sie plötzlich in die Niederlande ziehen muss und sich alles ändert.

                    Durch ihre neue beste Freundin Jitte (Apollonia Sterckx) landet sie in der Mädchenfussballmannschaft der Schule.

                    Nicht alle sind darüber glücklich, denn sie ist besser als die anderen. Wird sie es schaffen, ihren Traum, eine Orange Lioness zu werden, zu verwirklichen?

                    Mi |17|06|2026|20:00| CINEMA

                    Nuernberg

                    Regie: James Vanderbilt, USA 2025, 148', E/d, ab ab 14 Jahren, Eintritt: 15.-
                    Reservaziun: Mi 10.06.2026, 20:00
                    Reservaziun: Mi 17.06.2026, 20:00
                    Reservaziun: Do 25.06.2026, 20:00

                    Nach dem 2. Weltkrieg sollen Kriegsverbrecher im Nürnberger Prozess vor Gericht. Der junge amerikanische Psychiater Douglas Kelly muss feststellen, ob die Nazi-Gefangenen zurechnungsfähig sind. Er gerät in ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hermann Göring, Hitlers rechte Hand. Inspiriert vom Roman «The Nazi and the Psychiatrist» zeigt der Thriller Oscar-Gewinner Malek und Crowe im Duell zwischen Moral und Manipulation. Die Nürnberger Prozesse waren wichtig, weil sie erstmals Individuen für Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden international zur Rechenschaft zogen, das Prinzip der individuellen Schuld etablierten, ein umfassendes Beweismaterial gegen das NS-Regime schufen und den Grundstein für das moderne internationale Strafrecht legten, indem sie zeigten, dass das Recht über rohe Macht siegen muss.

                      Do |18|06|2026|20:00| CINEMA_CORIN_INVIT

                      HIRSCHFELD - UNBEKANNTER BEKANNTER

                      Regie: Stina Werenfels, Samir, Schweiz 2026, 90', D, Eintritt: 15.-

                      In Anwesenheit: Stina Werenfels, Samir

                      Reservaziun: Do 18.06.2026, 20:00

                      Kurt Hirschfelds Biographie ist die exemplarische Geschichte eines engagierten Menschen des 20. Jahrhunderts. Geboren in einer religiösen Familie deutscher Juden, begann er sich schon in jungen Jahren mit Literatur zu beschäftigen. Anfang der dreissiger Jahre machte er sich in Deutschland einen Namen als Dramaturg. Als Kommunist und Jude, musste er vor den Nazis flüchten, wurde aber in der Schweiz zurückgewiesen.

                      Er ging nach Moskau, wo er bei der Theaterlegende Meyerhold arbeiten konnte, und für die Neue Zürcher Zeitung Theaterkritiken schrieb. Als Stalin begann Hirschfelds Kameraden zu verfolgen und ermorden, flüchtete er aus der Sowjetunion. Mit viel Glück kam er wieder nach Zürich, wo er mit Unterstützung seiner mutigen Zürcher Freunde, Dramaturg am Schauspielhaus wurde.

                      Er holte viele deutsche Talente ans Theater, wie z.B. den Autoren Bertolt Brecht oder die Schauspielerin Therese Giehse. Er verbündete sich mit konservativen Schweizer Kulturschaffenden, welche gegen die Nazis waren. So wurde das Schauspielhaus zum Zentrum des kulturellen Widerstands gegen den Faschismus in Europa.

                      Auf diesem Renommee baute Hirschfeld nach dem Krieg, das Schauspielhaus zu einem der führenden deutschsprachigen Theater auf. Und mit den ersten Stücken von Frisch und Dürrenmatt und jungen amerikanischen Autoren etablierte er den Kanon des modernen Theaters in Europa. Doch nach seinem Tod 1964 ging sein Name vergessen. Weder gibt es einen Film, noch ein Buch über ihn. Ob seine jüdische Herkunft in dieser Rezeption eine Rolle spielt? Sicher ist, dass die Rolle der Schweiz während der Nazi-Zeit noch nicht fertig erzählt worden ist.

                      Fr |19|06|2026|20:00| CINEMA

                      Amarga Navidad

                      Regie: Pedro Almodovar, Spanien 2026, 111', OV/d/f, Eintritt: 15.-
                      Reservaziun: Do 11.06.2026, 20:00
                      Reservaziun: Fr 19.06.2026, 20:00
                      Reservaziun: Mi 24.06.2026, 20:00

                      Elsa arbeitet als Werbedirektorin und verliert während der Dezemberferien ihre Mutter. Statt innezuhalten, stürzt sie sich weiter in ihre Arbeit und verdrängt die Trauer, ohne sich bewusst mit dem Verlust auseinanderzusetzen. Erst eine persönliche Krise zwingt sie dazu, Abstand vom Alltag zu nehmen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Patricia reist sie nach Lanzarote, wo sich neue Perspektiven eröffnen. Parallel dazu entfaltet sich die Geschichte eines Drehbuchautors und Regisseurs, die mit Elsas Erlebnissen verwoben ist.

                        Sa |20|06|2026|20:00| CINEMA__DOC

                        Walter Lietha

                        Regie: Stefan Haupt, Schweiz 2026, 74', CH D, Eintritt: 15.-

                        Drum sing i grad drum

                        Reservaziun: Mi 03.06.2026, 20:00
                        Reservaziun: Fr 12.06.2026, 20:00
                        Reservaziun: Sa 20.06.2026, 20:00

                        Walter Lietha zählte in den 1970er-Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Musikszene. Als Sänger, Dichter mit seismografischem Gespür, Komponist und mitunter scharfer Zeitkritiker schrieb er unzählige Mundartlieder und wurde zur Stimme einer ganzen Generation. Doch anfangs der 80er-Jahre, zur Zeit der Jugendunruhen, wurden seine Lieder urplötzlich am Radio DRS kaum mehr gespielt. Es wurde still um den Bündner Musiker.

                        Parallel zu seinem Musikschaffen entwickelte Walter Lietha eine zweite Leidenschaft. Die Welt der Bücher, die ihn schon seit frühen Jahren faszinierte, wurde zu seinem zweiten Standbein. Jahrzehntelang leitete er in der Churer Altstadt ein Antiquariat und eine Buchhandlung, das «Narrenschiff». Vor wenigen Jahren zog er mit seinem Antiquariat, mit Tausenden von geschichtsträchtigen Büchern, nach Trin in der Surselva.

                        Im August 2025 veranstaltete das Musikfestival «Alpentöne» ein Hommage-Konzert zu seinen Ehren und lud dazu verschiedenste Schweizer Musiker:innen ein. Corin Curschellas, Stephan Eicher, Sophie Hunger, Michael von der Heide, Max Lässer sowie die Musiker:innen der eigens zusammengestellten «Narrenschiff-Band» erzählen, was ihnen Liethas Lieder bedeuten. Gemeinsam mit ihm treten sie in diesem Konzert auf, welches zum Herzstück des Films wird, um das herum sich Liethas Lieder, seine Gedanken, Erinnerungen und Lebenswelten versammeln.


                        Quelle: walterlietha-film.ch

                        Mi |24|06|2026|20:00| CINEMA

                        Amarga Navidad

                        Regie: Pedro Almodovar, Spanien 2026, 111', OV/d/f, Eintritt: 15.-
                        Reservaziun: Do 11.06.2026, 20:00
                        Reservaziun: Fr 19.06.2026, 20:00
                        Reservaziun: Mi 24.06.2026, 20:00

                        Elsa arbeitet als Werbedirektorin und verliert während der Dezemberferien ihre Mutter. Statt innezuhalten, stürzt sie sich weiter in ihre Arbeit und verdrängt die Trauer, ohne sich bewusst mit dem Verlust auseinanderzusetzen. Erst eine persönliche Krise zwingt sie dazu, Abstand vom Alltag zu nehmen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Patricia reist sie nach Lanzarote, wo sich neue Perspektiven eröffnen. Parallel dazu entfaltet sich die Geschichte eines Drehbuchautors und Regisseurs, die mit Elsas Erlebnissen verwoben ist.

                          Do |25|06|2026|20:00| CINEMA

                          Nuernberg

                          Regie: James Vanderbilt, USA 2025, 148', E/d, ab ab 14 Jahren, Eintritt: 15.-
                          Reservaziun: Mi 10.06.2026, 20:00
                          Reservaziun: Mi 17.06.2026, 20:00
                          Reservaziun: Do 25.06.2026, 20:00

                          Nach dem 2. Weltkrieg sollen Kriegsverbrecher im Nürnberger Prozess vor Gericht. Der junge amerikanische Psychiater Douglas Kelly muss feststellen, ob die Nazi-Gefangenen zurechnungsfähig sind. Er gerät in ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hermann Göring, Hitlers rechte Hand. Inspiriert vom Roman «The Nazi and the Psychiatrist» zeigt der Thriller Oscar-Gewinner Malek und Crowe im Duell zwischen Moral und Manipulation. Die Nürnberger Prozesse waren wichtig, weil sie erstmals Individuen für Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden international zur Rechenschaft zogen, das Prinzip der individuellen Schuld etablierten, ein umfassendes Beweismaterial gegen das NS-Regime schufen und den Grundstein für das moderne internationale Strafrecht legten, indem sie zeigten, dass das Recht über rohe Macht siegen muss.

                            Fr |26|06|2026|20:00| CINEMA

                            Le Chant des forets

                            Regie: Vincent Munier, Frankreich 2025, 95', F/d, Eintritt: 15.-
                            Reservaziun: Fr 26.06.2026, 20:00

                            Nach «La Panthère des neiges» nimmt uns der Wildtierfotograf und Dokumentarfilm-Regisseur Vincent Munier erneut auf eine atemberaubend schöne Reise mit. Tief in den Wäldern der Vogesen hat er von seinem Vater gelernt, die Spuren der Tiere zu lesen und zu erkunden, wo sie fressen, jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Nun ist es an der Zeit, dieses Wissen an Simon, Vincents Sohn, weiterzugeben.

                            Gemeinsam machen sich die drei auf, die Vielfalt und bezaubernde Schönheit des alten, moosbewachsenen Waldes zu entdecken. Versteckt unter Bäumen verbringen Grossvater, Vater und Sohn zahlreiche Nächte draussen, beobachtend, den vielfältigen Geräuschen lauschend. Und wir entdecken mit ihnen Hirsche, Eulen, Füchse und Luchse – und manchmal sogar das Flügelschlagen eines sehr seltenen Tieres: des Auerhahns. «Le Chant des forêts» schlägt eine Brücke zwischen Mensch und Natur, Tag und Nacht, Persönlichem und Universellem: ein visuell grossartiges, sinnliches filmisches Gedicht.

                              settember / september

                              Sa |12|09|2026|20:00| TRIBUNA__CORIN_INVIT

                              Nadine Hostettler

                              Eintritt: 15.-

                              Schön. Reich. Tot.
                              Lesung & Gespräch

                              Sa 12.09.2026, 20:00

                              «Nadine Hostettler schreibt, als würde sie in der nächsten Sekunde vom Blitz erschlagen.»

                              Der grosse Familienroman von Nadine Hostettler Paula hatte sich immer gewünscht, ihr Vater wäre tot. Nun steht sie mit ihren Schwestern an seinem Sarg. War es ein Unfall? Ein Suizid? Oder gar Mord?

                              Max war aufgebrochen, in Las Vegas ein Vermögen zu machen. Geld, Erfolg und Schönheit sind die Roadmap der Familie Borel. Das jähe Ende ihres Vaters reisst drei Schwestern aus ihren Leben. Paula schläft sich quer durch Paris, während sie auf den Durchbruch als Schriftstellerin wartet. Cristina sucht in Indien eine Leihmutter, Zoé in Genf ihre Wurzeln.

                              Sie treffen sich in Kalifornien, um die Eltern zu begraben. Paula begibt sich auf Spurensuche. Selten wurde der Zustand unserer Gesellschaft bissiger und zugleich zärtlicher erzählt.

                              «… ein im guten Sinne massloser Roman»
                              «… erzählerische Kraft in ihrer Reich- und Schönheit»
                              «… eine Seltenheit in der aktuellen Schweizer Literatur»
                              Schweizer Buchjahr

                              Nadine Hostettler wuchs in der Schweizer Uhrmacherstadt Biel auf. Im Schöffling Verlag hat sie den preisgekrönten Roman Die letzte Hemmung und die Erzählungen Fräulein Matter verliebt sich veröffentlicht. Ihre Reportagen aus Lateinamerika sind im gesamten deutschen Sprachraum erschienen.
                              Entstanden ist ihr Werk in Mexiko, Havanna, Paris und Zürich.

                               

                              Fr |25|09|2026|20:41| CINEMA_CORIN_INVIT

                              Melodie

                              Regie: Anka Schmid, Schweiz 2025, 87', CH D, ab 6 Jahren, Eintritt: 15.-

                              In Anwesenheit: Anka Schmid

                              Fr 25.09.2026, 20:41

                              Zurich Film Festival 2025 - Sounds
                              Solothurner Filmtage 2026 - Panorama Langfilm

                              Menschen unterschiedlicher Herkunft geben sich allein oder in Gemeinschaft dem Gesang hin. Singen gibt über alle Lebenslagen hinweg ein Gefühl von Kraft, Glück und Trost, es berührt unsere Seele und weckt unsere Erinnerungen. Von der Tessiner Rapperin zur kurdischen Flüchtlingsfamilie, vom Frühgeborenen bis zu Menschen mit Demenz schafft Gesang Vertrauen und Wohlbefinden. Gemeinschaftliches Singen erfordert Zuhören und sich auf die Anderen einstimmen. Das gilt für Fussballfans, den gemischten Chor GoAndSing, den traditionellen Männerchor im Thurgau, die Schwestern vom Kloster Fahr bis hin zum kämpferischen Gesang an der Frauendemo. Dass Singen ein individueller Ausdruck und kollektives Erlebnis zugleich ist, zeigt MELODIE als leichtfüssiger, melodiöser und in schwierigen Zeiten beschwingender Film.

                              PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

                              CINEMA_BAR

                              Bar

                              Mittwoch+Donnerstag
                              19.00 bis 23:00 Uhr

                              Freitag+Samstag
                              19.00 bis 24:00 Uhr