schaner / Januar

Mi |28|01|2026|20:15| TRIBUNA

Schlippenbach & Sartorius

Eintritt: 25.- | 15.- Schüler:innen & Student:innen
Reservaziun: Mi 28.01.2026, 20:15

Vincent von Schlippenbach - Plattenspieler 
Julian Sartorius - Schlagzeug

Im Januar 2026 brechen DJ Illvibe aka Vincent von Schlippenbach und Julian Sartorius zu einer einzigartigen Tour auf, um gemeinsam situative Konzerte zu spielen. Der Berliner Produzent und Turntablist, bekannt für seine meisterhafte Manipulation von Vinyl und sein Gespür für urbane Sounds, trifft auf den Berner Schlagzeuger und Klangforscher, der Klangräume aus Alltagsgeräuschen und präparierten Instrumenten erschafft. Diese Begegnung zweier Meister der experimentellen Klangkunst entführt das Publikum in die Welt der freigeistige Musik.

Mit Vinyl, Plattenspielern, Drums und diversen Klanginstrumenten erschaffen sie live auf der Bühne fesselnde Klanglandschaften, die organische Rhythmen und elektronische Texturen miteinander verweben. Jede Show wird zu einem besonderen Erlebnis, bei dem Spontaneität und Kreativität im Mittelpunkt stehen. Zwischen knisterndem Vinyl, fesselnden Beats und unerwarteten Texturen loten die beiden Klangpioniere Grenzen aus und überraschen mit immer neuen Ideen.

Do |29|01|2026|20:00| CINEMA

Hallo Betty

Regie: Pierre Monnard, Schweiz 2024, 110', CHD/d, Eintritt: 15.-
Archivdatum: 03.12.2025 , 20.12.2025 , 27.12.2025 , 01.01.2026 , 14.01.2026
Reservaziun: Do 29.01.2026, 20:00

Wir schreiben das Jahr 1956. Werbetexterin Emmi Creola soll die Produkte einer Speiseölfirma vermarkten und erfindet dabei gegen den Widerstand ihrer Agentur die Kunstfigur Betty Bossi. Die «Köchin und Hausfrau der Nation» wird schon bald populär und erhält jede Menge Fanpost. Viele Leute glauben, dass es Frau Bossi tatsächlich gibt. Die bis anhin eher zurückhaltende Emmi gerät unverhofft ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Das neue Promileben als Schweizer Kochikone ist aufregend, aber auch kräftezehrend. Emmi kämpft in der Agentur gegen Neid und Missgunst ihrer männlichen Kollegen und versucht zu Hause weiterhin eine liebevolle Mutter und Ehefrau zu sein - ganz nach dem Vorbild ihrer Kunstfigur. Mit feinem Humor zeichnet der neue Film von Pierre Monnard («Platzspitzbaby») ein buntes Sittenbild jener Zeit.

Fr |30|01|2026|20:00| CINEMA

Springsteen: Deliver Me From Nowhere

Regie: Scott Cooper, USA 2025, 120', E/d/f, Eintritt: 15.-
Archivdatum: 08.01.2026 , 22.01.2026
Reservaziun: Fr 30.01.2026, 20:00

Im Jahr 1982 arbeitet Bruce Springsteen – im Film verkörpert von Jeremy Allen White – an seinem wohl radikalsten Album: „Nebraska“. In einer Phase innerer Zerrissenheit, in der ihn der eigene Ruhm zunehmend zu erdrücken droht, entscheidet er sich bewusst gegen das Tonstudio. Stattdessen zieht er sich in die Abgeschiedenheit seines Schlafzimmers zurück. Dort entstehen keine mitreissenden Rockhymnen, sondern düstere, zerbrechliche Songs – Geschichten von Schuld, Verlorenheit und Gewalt, aufgenommen auf einem einfachen Vierspurgerät.

Sa |31|01|2026|20:00| CINEMA

Downhill Skiers

Regie: Gerald Salmina, Schweiz 2025, 128', D/f, Eintritt: 15.-

mit Marco Odermatt

Archivdatum: 05.12.2025 , 13.12.2025 , 26.12.2025 , 03.01.2026
Reservaziun: Sa 31.01.2026, 20:00

Wenn du gewinnen willst, musst du dich zwingen schneller zu fahren, als dir lieb ist. Die Piste gibt nicht nach, dein Körper ist der schwache Punkt! Erlebe den Kampf gegen die Grenzen der Geschwindigkeit in dieser fesselnden Ascot Elite Filmproduktion!

Eine Abfahrt ist zwei Minuten Skifahren am Limit, ein Kraftakt zwischen Triumph und Tragödie. Das Risiko eines Sturzes, einer schweren Verletzung fährt immer mit. Der Reiz überwiegt und erreicht nahezu Suchtfaktor, ungeachtet aller Nebenwirkungen. Die besten Athleten der Welt scheinen schwierige Situationen, vor denen sich andere fürchten, zu lieben, um am Ende als Sieger ganz oben zu stehen. Jeder für sich, für die Nation und allein gegen alle.

fevrer / februar

Mi |04|02|2026|20:00| CINEMA

Stiller

Regie: Stefan Haupt, Schweiz 2024, 99', CH D, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Mi 04.02.2026, 20:00
Reservaziun: Do 12.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 18.02.2026, 20:00

Die Verfilmung des Romans von Max Frisch ist eine Entdeckungsreise in die Tiefen der menschlichen Identität.

Neben Albrecht Schuch und Paula Beer steht ein erstklassiges Schweizer Schauspielensemble vor der Kamera: Max Simonischek (Die Nachbarn von oben), Marie Leuenberger (Die göttliche Ordnung), Stefan Kurt (Der Verdingbub) und Sven Schelker (Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes).

Von Zwingli-Erfolgsgespann Anne Walser und Stefan Haupt. Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der US-Amerikaner James Larkin White an der Grenze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose politische Affäre gesucht wird.

White bestreitet seine Schuld und beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu überführen, bittet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie vermag ihn nicht eindeutig zu identifizieren, in Erinnerungen wird aber mehr und mehr die Beziehung des Ehepaars offengelegt. Auch der Staatsanwalt hat eine überraschende Verbindung zu dem Verschwundenen.

Was ist damals genau passiert und wer ist Stiller wirklich?

Do |05|02|2026|20:00| CINEMA

The Last Viking

Regie: Anders Thomas Jensen, Dänemark, 2025, 117', OV/d/f, ab 16 Jahren, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Do 05.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 11.02.2026, 20:00

Nach 15 Jahren im Gefängnis wegen eines Banküberfalls wird Anker entlassen. Endlich kann er seinen Anteil der Beute zurückholen, den sein Bruder Manfred damals vergraben hat. Aber dieser leidet an einer dissoziativen Identitätsstörung und ist jetzt John Lennon. Er hat keine Ahnung, wo das Geld ist. Um seine Erinnerungen zu wecken, fahren die Brüder zum ehemaligen Elternhaus, das inzwischen von einer Hobby-Boxerin und ihrem Mann über Airbnb vermietet wird. Vielleicht hilft es Manfred, wenn sie die Beatles wieder aufleben lassen? Wie es der Zufall will, wohnt ein Ringo in der Psychiatrie in der Nähe, und in Schweden findet sich jemand, der zwischen George und Paul – und gelegentlich sogar ABBAs Björn – wechselt.

Regisseur Anders Thomas Jensen hat massgeblich zum unverkennbaren Stil der dänischen Kino-Welle beigetragen, deren Erfolg seit den 90ern anhält. Er vermischt geschickt schwarzen Humor, groteske Übertreibung und abrupte Rohheit mit vergnüglicher Absurdität und einer ungeahnten Tiefe: Die Liebe zwischen Geschwistern, die durch ihr Schicksal auf immer verbunden sind. In den Rollen der ungleichen Brüder glänzen Mads Mikkelsen und Nikolaj Lie Kaas. «The Last Viking» feierte seine Premiere an den Internationalen Filmfestspielen Venedig.

Fr |06|02|2026|20:00| CINEMA

O Agente Secreto

Regie: Kleber Mendonça Filho, Brasilien 2025, 160', OV/d/f, ab 16 Jahren, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Fr 06.02.2026, 20:00
Reservaziun: Sa 14.02.2026, 20:00

Brasilien, 1977. Marcelo, ein Akademiker Mitte 40, ist auf der Flucht. Er kommt während der ausgelassenen Karnevalswoche in Recife an, um seinen Sohn wiederzusehen, und findet dank eines solidarischen Netzwerks Unterschlupf im Untergrund. Mit Liebe zum Detail, eigenwilligen Charakteren und feinsinnigem Humor zeichnet Kleber Mendonça Filho (Aquarius) ein stilisiertes Stimmungsbild der letzten Jahre des Militärregimes und entwickelt daraus einen phänomenalen Politthriller. «Narcos»-Star Wagner Moura brilliert in der Hauptrolle, für die er in Cannes mit dem Preis für den Besten Darsteller ausgezeichnet wurde, während Kleber Mendonça Filho ebenda den Preis für die Beste Regie entgegennahm.

Marcelo kehrt zurück nach Recife, wo sein junger Sohn bei den Grosseltern lebt. Er möchte mit ihm das Land verlassen, denn er weiss um einen Korruptionsskandal an seiner ehemaligen Universität, weshalb ihn nun von einem korrupten Beamten angeheuerte Auftragskiller verfolgen. In Recife findet er Unterschlupf in einem Safe House, in dem alle Zuflucht finden, die in der Diktatur keinen Platz haben. Eine Frau namens Elza könnte Marcelo, der in Wirklichkeit Armando heisst, die benötigten gefälschten Pässe zur Ausreise verschaffen, doch seine Verfolger sind ihm unerbittlich auf den Fersen. Mit Geduld und Sorgfalt entspinnt Kleber Mendonça Filho ein Geflecht aus Charakteren, die vordergründig ihren alltäglichen Tätigkeiten nachgehen, während sie in Wirklichkeit um ihr Leben bangen. Der atmosphärisch dichte Sozialthriller enthüllt ein überraschendes Unterstützungsnetzwerk im Untergrund, das während der Diktatur funktionierte, als Menschenleben als entbehrlich galten.

Der vielfach gefeierte Schauspieler Wagner Moura kehrt nach mehreren Jahren in US-amerikanischen Produktionen (u.a. seiner Paraderolle als Pablo Escobar in der Serie «Narcos») ins heimische Filmschaffen zurück. Neben ihm überzeugen zahlreiche Schauspieler: innen in ihren Nebenrollen, nicht zuletzt dank eines pointierten Drehbuchs mit viel Witz und Biss, in dem Kleber Mendonça Filho sein Gespür für aussergewöhnliche Figuren beweist. Mit jedem weiteren Film vertieft der brasilianische Regisseur seine kritische Analyse der Machtstrukturen und sozialen Ungleichheiten, die sein Land spalten. The Secret Agent bedient mehrere Genres und ist auch Epochenfilm: Musik, Dekor und Kameraführung bestechen im Look der 70er-Jahre; die lebendige Kulisse, deren buntes Treiben dem Film viel Dynamik verleiht, kontrastiert mit dem Ernst der Handlung. Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum erweist der brasilianische Filmemacher einem Filmklassiker die Ehre: Jaws – Der weisse Hai geniesst gerade einen Rerun im Kino von Marcelos Schwiegervater und beflügelt die Träume und Albträume seines Sohns. Mendonça Filho verwebt das Stück Filmgeschichte klug mit der echten urbanen Legende um ein haariges Bein und einem Korruptions-Fiasko. Ein brillantes Werk voller Referenzen auf die (Film-)Geschichte.

Sa |07|02|2026|20:00| CINEMA

No Other Choice

Regie: Park Chan-wook, Südkorea 2025, 139', OV/d/f, ab 16 Jahren, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Sa 07.02.2026, 20:00
Reservaziun: Fr 20.02.2026, 20:00

Man-soo hat alles: eine liebevolle Familie, zwei Hunde und das Haus, in dem er aufgewachsen ist. Doch nach 25 Jahren treuer Arbeit bei Solar Paper wird er plötzlich entlassen. Die Hypothek bleibt bald unbezahlt, und seine Frau Mi-ri drängt auf den Verkauf des Hauses. Verzweifelt versucht Man-soo, eine neue Stelle zu finden, doch die Konkurrenz ist ebenso qualifiziert. Also schmiedet er einen Plan: Mit einer Scheinfirma will er die Konkurrenz kaltblütig aus dem Weg räumen.

Mi |11|02|2026|20:00| CINEMA

The Last Viking

Regie: Anders Thomas Jensen, Dänemark, 2025, 117', OV/d/f, ab 16 Jahren, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Do 05.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 11.02.2026, 20:00

Nach 15 Jahren im Gefängnis wegen eines Banküberfalls wird Anker entlassen. Endlich kann er seinen Anteil der Beute zurückholen, den sein Bruder Manfred damals vergraben hat. Aber dieser leidet an einer dissoziativen Identitätsstörung und ist jetzt John Lennon. Er hat keine Ahnung, wo das Geld ist. Um seine Erinnerungen zu wecken, fahren die Brüder zum ehemaligen Elternhaus, das inzwischen von einer Hobby-Boxerin und ihrem Mann über Airbnb vermietet wird. Vielleicht hilft es Manfred, wenn sie die Beatles wieder aufleben lassen? Wie es der Zufall will, wohnt ein Ringo in der Psychiatrie in der Nähe, und in Schweden findet sich jemand, der zwischen George und Paul – und gelegentlich sogar ABBAs Björn – wechselt.

Regisseur Anders Thomas Jensen hat massgeblich zum unverkennbaren Stil der dänischen Kino-Welle beigetragen, deren Erfolg seit den 90ern anhält. Er vermischt geschickt schwarzen Humor, groteske Übertreibung und abrupte Rohheit mit vergnüglicher Absurdität und einer ungeahnten Tiefe: Die Liebe zwischen Geschwistern, die durch ihr Schicksal auf immer verbunden sind. In den Rollen der ungleichen Brüder glänzen Mads Mikkelsen und Nikolaj Lie Kaas. «The Last Viking» feierte seine Premiere an den Internationalen Filmfestspielen Venedig.

Do |12|02|2026|20:00| CINEMA

Stiller

Regie: Stefan Haupt, Schweiz 2024, 99', CH D, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Mi 04.02.2026, 20:00
Reservaziun: Do 12.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 18.02.2026, 20:00

Die Verfilmung des Romans von Max Frisch ist eine Entdeckungsreise in die Tiefen der menschlichen Identität.

Neben Albrecht Schuch und Paula Beer steht ein erstklassiges Schweizer Schauspielensemble vor der Kamera: Max Simonischek (Die Nachbarn von oben), Marie Leuenberger (Die göttliche Ordnung), Stefan Kurt (Der Verdingbub) und Sven Schelker (Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes).

Von Zwingli-Erfolgsgespann Anne Walser und Stefan Haupt. Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der US-Amerikaner James Larkin White an der Grenze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose politische Affäre gesucht wird.

White bestreitet seine Schuld und beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu überführen, bittet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie vermag ihn nicht eindeutig zu identifizieren, in Erinnerungen wird aber mehr und mehr die Beziehung des Ehepaars offengelegt. Auch der Staatsanwalt hat eine überraschende Verbindung zu dem Verschwundenen.

Was ist damals genau passiert und wer ist Stiller wirklich?

Fr |13|02|2026|20:15| TRIBUNA

Reeto Von Gunten "2052 - weiter vorgesorgt"

Eintritt: 25.- | Schüler:innen und Student:innen 15.-
Reservaziun: Fr 13.02.2026, 20:15

Alles beim Alten? Nicht ganz. Auch im Altersheim geschieht tagtäglich Neues. Und so hat Reeto von Gunten weiter seine Tagebücher vorgeschrieben: Das Jahr ist 2052, die Rollator-Gang dreister, die Jacken abgenutzter, die Hobbys schräger und die Pläne verwegener.

“2052 – weiter vorgesorgt” ist Next Level Geronto Science Fiction. Schabernack und Hochkultur in einem. Und plötzlich freut man sich auf die Zeit im Altersheim.

Von und mit Reeto von Gunten. Eine Produktion von Atelieer.
 

Sa |14|02|2026|20:00| CINEMA

O Agente Secreto

Regie: Kleber Mendonça Filho, Brasilien 2025, 160', OV/d/f, ab 16 Jahren, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Fr 06.02.2026, 20:00
Reservaziun: Sa 14.02.2026, 20:00

Brasilien, 1977. Marcelo, ein Akademiker Mitte 40, ist auf der Flucht. Er kommt während der ausgelassenen Karnevalswoche in Recife an, um seinen Sohn wiederzusehen, und findet dank eines solidarischen Netzwerks Unterschlupf im Untergrund. Mit Liebe zum Detail, eigenwilligen Charakteren und feinsinnigem Humor zeichnet Kleber Mendonça Filho (Aquarius) ein stilisiertes Stimmungsbild der letzten Jahre des Militärregimes und entwickelt daraus einen phänomenalen Politthriller. «Narcos»-Star Wagner Moura brilliert in der Hauptrolle, für die er in Cannes mit dem Preis für den Besten Darsteller ausgezeichnet wurde, während Kleber Mendonça Filho ebenda den Preis für die Beste Regie entgegennahm.

Marcelo kehrt zurück nach Recife, wo sein junger Sohn bei den Grosseltern lebt. Er möchte mit ihm das Land verlassen, denn er weiss um einen Korruptionsskandal an seiner ehemaligen Universität, weshalb ihn nun von einem korrupten Beamten angeheuerte Auftragskiller verfolgen. In Recife findet er Unterschlupf in einem Safe House, in dem alle Zuflucht finden, die in der Diktatur keinen Platz haben. Eine Frau namens Elza könnte Marcelo, der in Wirklichkeit Armando heisst, die benötigten gefälschten Pässe zur Ausreise verschaffen, doch seine Verfolger sind ihm unerbittlich auf den Fersen. Mit Geduld und Sorgfalt entspinnt Kleber Mendonça Filho ein Geflecht aus Charakteren, die vordergründig ihren alltäglichen Tätigkeiten nachgehen, während sie in Wirklichkeit um ihr Leben bangen. Der atmosphärisch dichte Sozialthriller enthüllt ein überraschendes Unterstützungsnetzwerk im Untergrund, das während der Diktatur funktionierte, als Menschenleben als entbehrlich galten.

Der vielfach gefeierte Schauspieler Wagner Moura kehrt nach mehreren Jahren in US-amerikanischen Produktionen (u.a. seiner Paraderolle als Pablo Escobar in der Serie «Narcos») ins heimische Filmschaffen zurück. Neben ihm überzeugen zahlreiche Schauspieler: innen in ihren Nebenrollen, nicht zuletzt dank eines pointierten Drehbuchs mit viel Witz und Biss, in dem Kleber Mendonça Filho sein Gespür für aussergewöhnliche Figuren beweist. Mit jedem weiteren Film vertieft der brasilianische Regisseur seine kritische Analyse der Machtstrukturen und sozialen Ungleichheiten, die sein Land spalten. The Secret Agent bedient mehrere Genres und ist auch Epochenfilm: Musik, Dekor und Kameraführung bestechen im Look der 70er-Jahre; die lebendige Kulisse, deren buntes Treiben dem Film viel Dynamik verleiht, kontrastiert mit dem Ernst der Handlung. Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum erweist der brasilianische Filmemacher einem Filmklassiker die Ehre: Jaws – Der weisse Hai geniesst gerade einen Rerun im Kino von Marcelos Schwiegervater und beflügelt die Träume und Albträume seines Sohns. Mendonça Filho verwebt das Stück Filmgeschichte klug mit der echten urbanen Legende um ein haariges Bein und einem Korruptions-Fiasko. Ein brillantes Werk voller Referenzen auf die (Film-)Geschichte.

Mi |18|02|2026|20:00| CINEMA

Stiller

Regie: Stefan Haupt, Schweiz 2024, 99', CH D, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Mi 04.02.2026, 20:00
Reservaziun: Do 12.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 18.02.2026, 20:00

Die Verfilmung des Romans von Max Frisch ist eine Entdeckungsreise in die Tiefen der menschlichen Identität.

Neben Albrecht Schuch und Paula Beer steht ein erstklassiges Schweizer Schauspielensemble vor der Kamera: Max Simonischek (Die Nachbarn von oben), Marie Leuenberger (Die göttliche Ordnung), Stefan Kurt (Der Verdingbub) und Sven Schelker (Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes).

Von Zwingli-Erfolgsgespann Anne Walser und Stefan Haupt. Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der US-Amerikaner James Larkin White an der Grenze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose politische Affäre gesucht wird.

White bestreitet seine Schuld und beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu überführen, bittet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie vermag ihn nicht eindeutig zu identifizieren, in Erinnerungen wird aber mehr und mehr die Beziehung des Ehepaars offengelegt. Auch der Staatsanwalt hat eine überraschende Verbindung zu dem Verschwundenen.

Was ist damals genau passiert und wer ist Stiller wirklich?

Do |19|02|2026|13:45| CINEMA__SENIORS

In 80 Tagen um die Welt

Regie: Frank Coraci, England 2004, 120', D, Eintritt: 10.-

Reservation für Seniorenkino nur via: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

Do 19.02.2026, 13:45

Um eine Wette zu gewinnen, begibt sich ein exzentrischer britischer Erfinder zusammen mit seinem chinesischen Diener und einem französischen Künstler auf eine 80-tägige Reise voller Abenteuer und Gefahren um die Welt.

Ein Chinese namens Lau Xing bricht in die Bank of England ein und entwendet einen kostbaren heiligen Jade-Buddha der aus seinem Heimatdorf Lanzhou gestohlen worden war. Auf der Flucht vor der Polizei begegnet er Phileas Fogg, einem ehrgeizigen Wissenschaftler, der es sich zum Lebensziel gemacht hat, die Welt mit Hilfe seiner Erfindungen in ein neues Zeitalter zu befördern. Lau Xing nimmt unter dem Namen "Passepartout" bei Fogg eine Stelle als Kammerdiener an und kann sich so vor seinen Verfolgern schützen. Phileas gerät in einen Disput mit Lord Kelvin, dem Leiter der Akademie für Wissen-schaft, in dessen Verlauf sie auf das Thema Weltumrundung in achtzig Tagen kommen. Lau Xing sieht darin seine Chance nach China zu gelangen. 

Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

Do |19|02|2026|20:00| CINEMA

L'ETRANGER

Regie: François Ozon, Frankreich 2025, 123', F/d, Eintritt: 15.-

Nach dem Roman von Albert Camus

Reservaziun: Do 19.02.2026, 20:00
Reservaziun: Sa 21.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 04.03.2026, 20:00

Algier 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter um die dreissig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, und kehrt in den gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in zwielichtige Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heissen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Drama kommt…

«L’Étranger» wurde am Internationalen Filmfestival von Venedig uraufgeführt und vom Publikum und der internationalen Presse gefeiert. Mit der meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarz-Weiss-Bildern erzählt, wird «L’Étranger» von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin getragen.  Ein künstlerischer Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre.

Fr |20|02|2026|20:00| CINEMA

No Other Choice

Regie: Park Chan-wook, Südkorea 2025, 139', OV/d/f, ab 16 Jahren, Eintritt: 15.-
Reservaziun: Sa 07.02.2026, 20:00
Reservaziun: Fr 20.02.2026, 20:00

Man-soo hat alles: eine liebevolle Familie, zwei Hunde und das Haus, in dem er aufgewachsen ist. Doch nach 25 Jahren treuer Arbeit bei Solar Paper wird er plötzlich entlassen. Die Hypothek bleibt bald unbezahlt, und seine Frau Mi-ri drängt auf den Verkauf des Hauses. Verzweifelt versucht Man-soo, eine neue Stelle zu finden, doch die Konkurrenz ist ebenso qualifiziert. Also schmiedet er einen Plan: Mit einer Scheinfirma will er die Konkurrenz kaltblütig aus dem Weg räumen.

Sa |21|02|2026|14:30| CINEMA__KIDS

Mein Freund Barry

Regie: Markus Welter, Schweiz 2026, 95', D, Eintritt: 15.-, Kids 8.-

Der liebe und treuherzige Barry

Reservaziun: Sa 21.02.2026, 14:30

Alle kennen und lieben den treuherzigen Barry mit seinem Fässchen um den Hals. Nach HEIDI und SCHELLENURSLI kommt ein weiterer atemberaubender Live-Action-Kinofilm, der eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut und Überleben erzählt.

Inmitten der malerischen Schweizer Berge strandet der 12-jährige Georg bei den Mönchen auf dem Grossen Sankt Bernhard-Pass. Alles ist neu für ihn: die Kälte, die Stille und das ungewohnte Klosterleben. Doch schon bald entdeckt Georg, dass dieser besondere Ort voller kleiner Wunder steckt. Als er einen hilflosen Welpen findet, entsteht zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft. Heimlich zieht Georg seinen Barry gross erlebt mit ihm unvergessliche Momente. Doch als Georg seinen treuen Gefährten zu verlieren droht, nimmt er all seinen Mut zusammen und macht sich auf den Weg in ein riesiges Abenteuer. 

Sa |21|02|2026|20:00| CINEMA

L'ETRANGER

Regie: François Ozon, Frankreich 2025, 123', F/d, Eintritt: 15.-

Nach dem Roman von Albert Camus

Reservaziun: Do 19.02.2026, 20:00
Reservaziun: Sa 21.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 04.03.2026, 20:00

Algier 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter um die dreissig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, und kehrt in den gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in zwielichtige Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heissen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Drama kommt…

«L’Étranger» wurde am Internationalen Filmfestival von Venedig uraufgeführt und vom Publikum und der internationalen Presse gefeiert. Mit der meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarz-Weiss-Bildern erzählt, wird «L’Étranger» von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin getragen.  Ein künstlerischer Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre.

Mi |25|02|2026|20:15| TRIBUNA

Jazz Sil Plaz: Muralim

Eintritt: Eintritt: 25.- | Student:innen & Schüler:innen: 15.- | Festivalpass: 80.- (mit Kulturlegi 55.-)

Pony-Tour

Reservaziun: Mi 25.02.2026, 20:15

Mauro Reimann – Saxophon, Komposition
Joachim Frey – Gitarre
Tim Bond – Klavier, Synths
Elias Kirchgraber – Bass
Martin Maron - Drums

muralim ist wie Barfuss im Sand, wie ein Sprung ins kalte Wasser im Sommer, wie der erste Kaffee am Morgen. muralim ist Musik für Herz und Bauch und steht für die Momente, in denen man alles vergisst und nur das Hier und Jetzt zählt. Die Band hat sich während ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt und wurde bereits kurz darauf in die "Best of Swiss Jazz Bachelors"-Reihe berufen. Die Musik stammt aus der Feder des Saxophonisten Mauro Reimann und wird beim gemeinsamen Jammen durch die Einflüsse aller Bandmitglieder weiterentwickelt. Dabei entsteht Musik, der man sich kaum entziehen kann. Die Melodien sind eingängig und gleichzeitig raffiniert, die Grooves laden zum Mitwippen ein und die unbändige Spielfreude der Band lässt die Luft über der Bühne knistern.

Do |26|02|2026|20:15| TRIBUNA

Jazz Sil Plaz: MANUEL TROLLER – HALCYON FUTURE

Eintritt: Eintritt: 25.- | Student:innen & Schüler:innen: 15.- | Festivalpass: 80.- (mit Kulturlegi 55.-)
Reservaziun: Do 26.02.2026, 20:15

Manuel Troller - guitars, bass, drum & percussion programming, compositions, production
mit
Mario Hänni - acoustic drums on Halcyon Future I and II
Hans Koch - soprano saxophone on the finale of Halcyon Future II (-II)
Michael Flury - distorted trombone on the finale of Halcyon Future II (-II)

Etwas mehr als ein halbes Jahrzehnt nach seinem gefeierten Debüt „Vanishing Points“ aus dem Jahr 2018 veröffentlicht der Schweizer Gitarrist, Komponist und Improvisationsmusiker Manuel Troller sein neues Album „Halcyon Future“. Eine rhythmisch dichte und vieldeutige, aber dennoch freudige Reise durch instabile Zeiten, ein Plädoyer für Wärme und hoffnungsvollen Widerstand. Trollers Art, kleine Elemente aus improvisierten Sessions zu integrieren, zu vertiefen und zu erweitern, schafft ein vielschichtiges Werk aus, treibenden Rhythmen und abstrakten, vibrierenden Texturen. Das erste Stück beginnt mit dem unverwechselbaren offenen Puls von „Halcyon Future I“ und führt uns durch subtile, fast unkenntliche harmonische Verschiebungen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, sich überlappen und ein Gefühl der Mehrdeutigkeit erzeugen, bis das Stück mit Mario Hännis unerwartetem Einsatz treibender akustischer Drums eine fast optimistische Ebene erreicht. Unerbittlich und mit zunehmender Spannung treiben schwere elektronische 80er-Jahre-Bassdrums und eine Armada übereinanderliegender Hi-Hats sie voran und führen zum alles umfassenden melodischen Finale.

 

Fr |27|02|2026|20:15| TRIBUNA

Jazz Sil Plaz: Paula Mia

Eintritt: Eintritt: 25.- | Student:innen & Schüler:innen: 15.- | Festivalpass: 80.- (mit Kulturlegi 55.-)

Plattentaufe

Reservaziun: Fr 27.02.2026, 20:15

Paula Mia Cadonau – Vocals and guitar
Voiko Huter – Guitare
Jakob Brudsche – Bass
Fabio Nino Mülle – Drums

Paula Mia füllt die Seiten ihres braunen Notizbuchs - mit dem, was sie denkt, sieht und hört, um daraus Songs zu schreiben.

Geboren in Graubünden und aufgewachsen zwischen Kühen und weitläufigen Landschaften, trägt sie die Ruhe ihrer Wurzeln in ihrer Musik. Doch sie verweilt nicht darin; sie lässt Raum für Ausbrüche und gibt der Musik Zeit, sich zu entfalten. Ihre Band bringt Kontrast und verstärkt die rohe Kraft ihrer Songs, die sowohl zart als auch ungebändigt sind. Inspiriert von Künstler*innen wie Lomelda, Flyte und Memorial, ist Paula Mias Sound introspektiv und behutsam. Sie schreibt Songs, um das Erlebte einzuordnen und mit dem Leben weiterzufahren - überzeugt davon, dass die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Gefühle etwas Schönes ist.

 

Support: ANNIE

Unter dem Namen ANNIE tritt die Bünder Singer-Songwriterin Anna Dürr seit 2025 auf. Das Klavier, aber auch die Gitarre, sind Teil ihrer Performance und machen es ihr möglich, das Publikum zu berühren. Bereits von klein auf war die Musik ein fester Bestandteil in Annas Leben und inspirierte sie auf unterschiedlichste Arten. Ob in einer Formation, mit gefühlvoller Piano-Begleitung und Backing Vocals, oder ganz alleine, eigen verfasse Songs, mit der Gitarre oder Klavier spielend.

Im Rahmen der Maturaarbeit produzierte ANNIE dieses Jahr ihre erste EP FLUX. Die Songs sprechen unter anderem von Themen der Vergänglichkeit und Identitätsfindung und wurden allesamt eigenständig komponiert sowie im Home- Studio produziert.

Sa |28|02|2026|20:15| TRIBUNA

Jazz Sil Plaz: 3yooni

Eintritt: Eintritt: 25.- | Student:innen & Schüler:innen: 15.- | Festivalpass: 80.- (mit Kulturlegi 55.-)
Reservaziun: Sa 28.02.2026, 20:15

Mauro Reimann – Saxophon, Komposition
Joachim Frey – Gitarre
Tim Bond – Klavier, Synths
Elias Kirchgraber – Bass
Martin Maron - Drums

3YOONI ist Yassin Mahdis musikalische Auseinandersetzung mit seiner Biografie und Lebenswelt zwischen Kulturen und Identitäten. In Bagdad, Irak, geboren und als Kind vor dem Krieg in die Schweiz geflüchtet, erlebte er dort als Person of Color Erfahrungen des Otherings und war konfrontiert mit vorherrschenden problematischen Narrativen über arabische Personen und Kulturen. Yassins musikalisches Projekt 3YOONI ist gleichermassen Aufarbeitung dieser Erfahrungen wie Auseinandersetzung mit deren unterliegenden Konzepten: Sein Debut-Album «Baghdad» nimmt sich die kritische Durchleuchtung von Konzepten wie Identität, Sprache, Rassismus und Orientalismus auf künstlerischer, persönlicher Ebene vor. Konzepte, mit denen sich Yassin in der Vergangenheit auch akademisch mit einer Bachelorarbeit zum Thema Postkolonialismus und Orientalismus und in seiner Arbeit in der Fachkommission Integration der Stadt Bern auseinandergesetzt hat, und ihn bis heute noch sehr umtreiben – nicht nur freiwillig.

«Baghdad» ist eine zehn Songs umfassende persönlich-künstlerische Aufarbeitung dieses Themenkomplexes. Musikalisch treffen dabei elektronische Beats und Synthesizer auf traditionell arabische Elemente und Rhythmen, eine Oud und seinen unverwechselbaren verträumten, poetischen Gesang in irakisch-arabischer Sprache. Ein ambitioniertes und eigenständiges Unterfangen, in dem Yassin für Gesang, Produktion und Instrumentierung allein verantwortlich zeichnet – ein klares Anzeichen dafür, wie viel persönliches Investment und Herzblut in diesem Projekt steckt. Und dies ist hier zweifellos erfahrbar: Von melancholisch-träumerischen Tracks wie «Les Mots» oder «Djinn» über arabischen Rhythmen («Falasteen», «Mn wayn?) hin zu treibenden 4/4 Beats («Color Palette», «Said») präsentiert 3YOONI ein fein ausgearbeitetes, überaus dringliches Album von radikal eigenem musikalischen Ausdruck.

mars / maerz

Mi |04|03|2026|20:00| CINEMA

L'ETRANGER

Regie: François Ozon, Frankreich 2025, 123', F/d, Eintritt: 15.-

Nach dem Roman von Albert Camus

Reservaziun: Do 19.02.2026, 20:00
Reservaziun: Sa 21.02.2026, 20:00
Reservaziun: Mi 04.03.2026, 20:00

Algier 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter um die dreissig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, und kehrt in den gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in zwielichtige Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heissen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Drama kommt…

«L’Étranger» wurde am Internationalen Filmfestival von Venedig uraufgeführt und vom Publikum und der internationalen Presse gefeiert. Mit der meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarz-Weiss-Bildern erzählt, wird «L’Étranger» von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin getragen.  Ein künstlerischer Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre.

Mi |11|03|2026|14:30| CINEMA__TEENS

Woodwalkers 2

Regie: Sven Unterwaldt, Deutschland 2025, 103', D, ab 6 Jahren, Eintritt: 15.-, Teens 8.-

Eine magische Welt.

Reservaziun: Mi 11.03.2026, 14:30

Für Carag, Brandon, Holly und Lou beginnt ein neues Schuljahr an der Clearwater High. Doch das Naturschutzgebiet rund um das geheime Internat für Woodwalkers ist in Gefahr. Denn Andrew Milling, der frühere Mentor von Carag, will den Wald verkaufen – das Revier der Gestaltwandler! Zusammen mit seinen Freundinnen und Freunden wehrt sich Puma-Wandler Carag mit allen Mitteln dagegen. Allerdings ist ihnen der Gegner stets einen Schritt voraus – er hat einen Spion in der Schule und bekommt von ihm geheime Informationen. Ausgerechnet die Schneewölfin Tikaani kommt ihnen schliesslich zur Hilfe. Kann Carag ihr wirklich trauen – und ist da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden?

Über 3,6 Millionen junge Leser:innen konnte Katja Brandis Bestseller-Reihe «Woodwalkers» bereits begeistern. Jetzt dürfen sich die Fans freuen: Der zweite Teil der spektakulären Fantasy-Trilogie kommt ins Kino! Im Mittelpunkt von «Woodwalkers 2» stehen die jungen Held:innen, die sich bereits im ersten Teil des Films in die Herzen des Kinopublikums gespielt haben – und die vor allem eines eint: Sie alle haben ein sensibles Gespür für die Bedürfnisse der Natur und für die Ungerechtigkeiten, die der Mensch dem Planeten antut. Ein bildgewaltiger Film, der Gross und Klein in eine magische Welt entführt.

Fr |13|03|2026|20:25| TRIBUNA

Die Gans

Eintritt: 25.- | Schüler:innen & Student:innen 15.-
Reservaziun: Fr 13.03.2026, 20:25

Die Gans ist ein französischsprachiges (manchmal auch italienischsprachiges) Musikprojekt, das zwischen Jazz und akustischem Post-Punk, poetischer Ernsthaftigkeit und Absurdität schwankt. Die Kompositionen des aus Lausanne stammenden Sängers, der seit 2016 in Basel lebt, zeichnen das Porträt von Kreaturen aller Art, einer zeitgenössischen Welt der Wunder. Die Gans wurde 2018 in Basel gegründet. Die vier Musiker*innen fanden sich zusammen, um eine im Jazz häufig verwendete Instrumentierung zu erforschen und dabei die ihnen jeweils am Herzen liegenden Pop-Rock-Einflüsse einzubringen, wobei die französische Sprache im Vordergrund steht.

Nachdem sie die Gelegenheit hatten, ihre Musik auf verschiedenen Bühnen in der Schweiz und anderswo zu präsentieren, begab sich Die Gans zum ersten Mal ins Tonstudio und freut sich darauf, das Ergebnis einem breiteren Publikum vorzustellen.

Sa |28|03|2026|20:30| TRIBUNA

Knöppel

Eintritt: 30.- | Schüler:innen & Student:innen 20.-
Reservaziun: Sa 28.03.2026, 20:30

Knöppel sind nach grob zehn groben Jahren Bandgeschichte ein fester Bestandteil am unteren Ende der Schweizer Musikszene. Mit «Sex Jazz Scheisse» erschien 2023 die dritte Platte der Band, deren Kunst darin besteht, so zu tun, als wäre sie ein (etwas primitives) One-Trick-Pony. Und weil das Unterfangen so schön unernst derb und abwechslungsreich ist, tun wir gerne so, als würden wir ihnen das glauben. Die Platte ist vielleicht nicht ganz so gut wie das Debut «Hey Wichsers» aber mindestens so gut wie das Zweitwerk «Faszination Glied». Mit anderen Worten: die Band bleibt konstant schlecht.

An einem Wochenende mit dem Nudelholz eingeprügelt tönt das Album (schon wieder) wie ein Debut-Album – im Guten wie im Schlechten, aber vor allem im Guten. Das Trio hat sich weiterentwickelt, im Songwriting etwas ambitionierter, im Handwerk noch ruppiger, textlich wie immer absolut unnötig aber lustig und gelegentlich sogar ganz schlau. Zusammen mit alten Hits wie «Prada», «Dä hät mi ghaue dä Wichser», «Schüga» oder «Glied» ist das die ideale Voraussetzung für einen feuchtfröhlichen Rock'n'Roll-Abend voller Achtsamkeit und Harmonie. Der Tradition getreu wird der Abend von Jack Stoiker eröffnet.

avrel / april

Mi |08|04|2026|14:30| CINEMA__KIDS

Kinderfilm

D, Eintritt: 15.-, Kinder 8.-

Weitere Infos folgen…

Mi 08.04.2026, 14:30

matg / mai

Mi |13|05|2026|14:30| CINEMA__KIDS

PLITSCH PLATSCH FOREVER!

Regie: Natascha Beller, Schweiz 2026, D, Eintritt: 15.-, Kids 8.-

Ein Sommerabenteuer für die ganze Familie.

Reservaziun: Mi 13.05.2026, 14:30

PLITSCH PLATSCH FOREVER! erzählt von POLA (11), deren beste und einzige Freundin POLLY (11) mit ihrer Familie ausgewandert ist, nachdem die örtliche Badi Plitschplatsch geschlossen wurde.

Um Polly zurückzuholen, will Pola die Badi retten – doch je länger sie kämpft, desto mehr merkt sie, dass Polly nicht zurückkommen wird. Erst als sie erkennt, dass ihre Kraft auch anderen helfen kann, gelingt Pola ein mutiger Neuanfang.

Der Film erzählt auf warmherzige Weise von Freundschaft, Loslassen und dem Mut, für eine grössere Sache einzustehen – mit einem liebevollen Blick auf Schweizer Badi-Kultur.

zercladur / juni

Mi |17|06|2026|14:30| CINEMA__TEENS

cinema_teens

D, Eintritt: 15.-, Teens 8.-

Weitere Infos folgen…

Mi 17.06.2026, 14:30

PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

CINEMA_BAR

Bar

Mittwoch+Donnerstag
19.00 bis 23:00 Uhr

Freitag+Samstag
19.00 bis 24:00 Uhr