Skip to main content

reavertura

Liebe Freunde des Cinema Sil Plaz

Am 10. Juni werden wir das Kino und die Bar ohne Sommerpause wieder öffnen - wir freuen uns auf Euch! 

filmingo

Liebe Mitglieder des Cinema Sil Plaz

Für alle, die das Kino in dieser ausserordentlichen Zeit der notwendig gewordenen Einschränkungen vermissen, haben wir auf filmigo eine Auswahl von Klassikern der Filmgeschichte zusammengestellt.

Unsere Zusammenstellung findet Ihr auf https://www.filmingo.ch/de/lists/137-sil-plaz-ilanz

filmingo ist eine Initiative der Stiftung trigon-film, die das Onlinekino vor sechs Jahren eingerichtet hat und eine treue Partnerin von uns ist. Zur Auswahl stehen ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme von wichtigen unabhängigen Verleihern.

Klickt beim einmaligen Anmelden auf «Sil Plaz Ilanz», dann kommt das auch uns zugute. Wir werden mit der grossen Leinwand wieder da sein, sobald es möglich ist.

Vielen Dank und schöne Home-Kino-Seherfahrungen

Das Team Cinema Sil Plaz

Fr |29|20:15| TRIBUNA

Pippo Pollina Solo

L’altro concerto

Zum ersten Mal seit dreißig Jahren wird der sizilianische Singer-Songwriter Pippo Pollina nur mit seiner Gitarre auf Tour gehen. Keine Mikrofone, kein Verstärker. Weder Scheinwerfer auf der Bühne noch im Theater: nur das Licht der Kerzen.

Pippo Pollina will sein Publikum mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit und weniger bekannte Lieder seines Repertoires singen, die vielleicht noch nie den Weg in ein Konzert gefunden haben. Und er wird es in der Intimität der kleinen Theater und Säle tun, ohne Ton- und Lichtanlage, aber mit dem Blick in die Augen der Menschen. In Zeiten der Vorherrschaft von Elektronik und Technologie soll die Unmittelbarkeit des ungefilterten Wortes und der Klang eines einzigen Instruments die Stille des Theaters durchdringen, um das bloße und echte Lied wirken zu lassen. Und um die Geschichte zu erzählen, die es hervorgebracht hat. Jedes Konzert wird sich von den anderen unterscheiden und von der spontan entstehenden Interaktion zwischen dem Künstler und seinem Publikum leben. Eine ganz andere, wohl einzigartige und unwiederholbare Art, ein Konzert zu geben.

45.-
Reservaziun:

Zum ersten Mal seit dreißig Jahren wird der sizilianische Singer-Songwriter Pippo Pollina nur mit seiner Gitarre auf Tour gehen. Keine Mikrofone, kein Verstärker. Weder Scheinwerfer auf der Bühne noch im Theater: nur das Licht der Kerzen.

Pippo Pollina will sein Publikum mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit und weniger bekannte Lieder seines Repertoires singen, die vielleicht noch nie den Weg in ein Konzert gefunden haben. Und er wird es in der Intimität der kleinen Theater und Säle tun, ohne Ton- und Lichtanlage, aber mit dem Blick in die Augen der Menschen. In Zeiten der Vorherrschaft von Elektronik und Technologie soll die Unmittelbarkeit des ungefilterten Wortes und der Klang eines einzigen Instruments die Stille des Theaters durchdringen, um das bloße und echte Lied wirken zu lassen. Und um die Geschichte zu erzählen, die es hervorgebracht hat. Jedes Konzert wird sich von den anderen unterscheiden und von der spontan entstehenden Interaktion zwischen dem Künstler und seinem Publikum leben. Eine ganz andere, wohl einzigartige und unwiederholbare Art, ein Konzert zu geben.

CINEMA

About Endlessness

Roy Andersson, Schweden 2019, 78', OV/d/f,

Alltagsdramen und Glücksmomente

In Roy Anderssons (A PIGEON SITTING ON A BRANCH REFLECTING ON EXISTENCE) neuem Film erzählt uns Scheherazade von der Kostbarkeit und Schönheit der «conditio humana». Angesiedelt in der für den Regisseur typischen, kulissenhaften, in blassen Grau- und Beige-Tönen gestalteten Welt ironisch überhöhter nordischer Schwermut, erleben diverse Figuren kleine und grosse, tragische und banale Alltagsdramen und ab und an kleine Glücksmomente.

Internationale Filmfestspiele Venedig: Silberner Löwe (Beste Regie)

15.-

In Roy Anderssons (A PIGEON SITTING ON A BRANCH REFLECTING ON EXISTENCE) neuem Film erzählt uns Scheherazade von der Kostbarkeit und Schönheit der «conditio humana». Angesiedelt in der für den Regisseur typischen, kulissenhaften, in blassen Grau- und Beige-Tönen gestalteten Welt ironisch überhöhter nordischer Schwermut, erleben diverse Figuren kleine und grosse, tragische und banale Alltagsdramen und ab und an kleine Glücksmomente.

Internationale Filmfestspiele Venedig: Silberner Löwe (Beste Regie)

CINEMA

It Must Be Heaven

Elia Suleiman, Palästina 2019, 102', OV/d/f,

Poetisch und surreal

Elia Suleiman lebt in Nazareth allein in einem grossen Haus. Sein Nachbar kümmert sich rührend um Suleimans Zitronenbaum, allerdings tut er das unaufgefordert und heimst darüber hinaus auch die Zitronen ein. Aber der Regisseur will ohnehin verreisen, um sein neues Filmprojekt anzupreisen… übrigens jenen Film, den sich der Zuschauer gerade ansieht. Er bereist Paris und New York, durchstreift die fremden Metropolen und beobachtet das dortige Treiben aufmerksam, und dennoch: Seine Herkunft folgt ihm wie ein Schatten, wohin er auch geht.

Zehn Jahre sind seit seinem letzten Film vergangen, doch mit seinem neusten Werk ist der palästinensische Regisseur Elia Suleiman bereits wieder im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes angetreten. Diesmal richtet er seinen politischen Blick über die Grenzen seiner Heimat hinaus – und erkennt, wie er in Interviews sagt, dass die Welt im Grunde ein «Mikrokosmos Palästinas» ist. Überall ist der Überwachungsstaat im Vormarsch und allerorts gewinnt das Absurde die Oberhand. So wird Suleiman zum stummen, staunenden Beobachter. Aber gerade daher rührt auch die Komik des Films. Nicht umsonst wurde der Filmemacher oft mit Buster Keaton und Jacques Tati verglichen. Eine politische Komödie über Identität, Nationalität und Heimat, die ebenso unterhaltsam und scharfsinnig wie poetisch ist.

15.-

Elia Suleiman lebt in Nazareth allein in einem grossen Haus. Sein Nachbar kümmert sich rührend um Suleimans Zitronenbaum, allerdings tut er das unaufgefordert und heimst darüber hinaus auch die Zitronen ein. Aber der Regisseur will ohnehin verreisen, um sein neues Filmprojekt anzupreisen… übrigens jenen Film, den sich der Zuschauer gerade ansieht. Er bereist Paris und New York, durchstreift die fremden Metropolen und beobachtet das dortige Treiben aufmerksam, und dennoch: Seine Herkunft folgt ihm wie ein Schatten, wohin er auch geht.

Zehn Jahre sind seit seinem letzten Film vergangen, doch mit seinem neusten Werk ist der palästinensische Regisseur Elia Suleiman bereits wieder im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes angetreten. Diesmal richtet er seinen politischen Blick über die Grenzen seiner Heimat hinaus – und erkennt, wie er in Interviews sagt, dass die Welt im Grunde ein «Mikrokosmos Palästinas» ist. Überall ist der Überwachungsstaat im Vormarsch und allerorts gewinnt das Absurde die Oberhand. So wird Suleiman zum stummen, staunenden Beobachter. Aber gerade daher rührt auch die Komik des Films. Nicht umsonst wurde der Filmemacher oft mit Buster Keaton und Jacques Tati verglichen. Eine politische Komödie über Identität, Nationalität und Heimat, die ebenso unterhaltsam und scharfsinnig wie poetisch ist.

CINEMA

The Gentlemen

Guy Ritchie, USA 2020, 113', E/d/f, 16

Der Exil-Amerikaner Mickey Pearson hat sich ein millionenschweres Marihuana-Imperium in London aufgebaut und beliefert ganz Europa mit hochwertigem Stoff. Doch Pearson plant, sich elegant aus dem kriminellen Business zurückzuziehen und löst damit eine Kette aus Bestechungen, Erpressungen und Täuschungen aus …

Ein Labyrinth-ähnlicher Plot, bärtige Geschäftsmänner mit dubiosen Machenschaften und jede Menge Single Malt: Mit «The Gentlemen» kehrt Guy Ritchie zu seinen «Snatch»-Wurzeln zurück und inszeniert die Kapriolen der Londoner Unterwelt mit gewohnt rasanten Schnitten, schnoddrig-schwindelerregenden Dialogen und scharfkantigem Humor.

15.-

Der Exil-Amerikaner Mickey Pearson hat sich ein millionenschweres Marihuana-Imperium in London aufgebaut und beliefert ganz Europa mit hochwertigem Stoff. Doch Pearson plant, sich elegant aus dem kriminellen Business zurückzuziehen und löst damit eine Kette aus Bestechungen, Erpressungen und Täuschungen aus …

Ein Labyrinth-ähnlicher Plot, bärtige Geschäftsmänner mit dubiosen Machenschaften und jede Menge Single Malt: Mit «The Gentlemen» kehrt Guy Ritchie zu seinen «Snatch»-Wurzeln zurück und inszeniert die Kapriolen der Londoner Unterwelt mit gewohnt rasanten Schnitten, schnoddrig-schwindelerregenden Dialogen und scharfkantigem Humor.

CINEMA

Undine

Christian Petzold, Deutschland 2020, 90', D,

Das Wasser ist ihr Element. Undine wohnt in Berlin, ist Historikerin und Expertin für Stadtentwicklung. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, bis ihr Freund sie aus heiterem Himmel verlässt. Wenn Undines Liebe verraten wird, so heisst es in einer jahrhundertealten Sage, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine aber will das alles nicht, sie will nicht gehen. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph, der in der geheimnisvollen Unterwasser-Welt eines Sees arbeitet. Die beiden verlieben sich ineinander – doch Christoph ahnt, dass Undine ein Geheimnis hat…

Die Undine-Sage hat Künstlerinnen und Künstler seit jeher inspiriert, so etwa Friedrich de la Motte Fouqué, Peter Tschaikowski und Ingeborg Bachmann. Mit traumwandlerischer Sicherheit holt Petzold den Stoff jetzt ins Reich des Kinos: «Undine» ist die faszinierende, in der Gegenwart spielende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau. Wie bereits in Petzolds letztem Film «Transit» glänzen auch hier Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Ein verzauberndes modernes Märchen in einer entzauberten modernen Welt, traumhaftes Kino mit magischen Bildern.

15.-

Das Wasser ist ihr Element. Undine wohnt in Berlin, ist Historikerin und Expertin für Stadtentwicklung. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, bis ihr Freund sie aus heiterem Himmel verlässt. Wenn Undines Liebe verraten wird, so heisst es in einer jahrhundertealten Sage, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine aber will das alles nicht, sie will nicht gehen. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph, der in der geheimnisvollen Unterwasser-Welt eines Sees arbeitet. Die beiden verlieben sich ineinander – doch Christoph ahnt, dass Undine ein Geheimnis hat…

Die Undine-Sage hat Künstlerinnen und Künstler seit jeher inspiriert, so etwa Friedrich de la Motte Fouqué, Peter Tschaikowski und Ingeborg Bachmann. Mit traumwandlerischer Sicherheit holt Petzold den Stoff jetzt ins Reich des Kinos: «Undine» ist die faszinierende, in der Gegenwart spielende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau. Wie bereits in Petzolds letztem Film «Transit» glänzen auch hier Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Ein verzauberndes modernes Märchen in einer entzauberten modernen Welt, traumhaftes Kino mit magischen Bildern.

CINEMA_BAR

Bar

Mittwoch+Donnertag
19.00 bis 24:00 Uhr

Freitag+Samstag
19.00 bis 2:00 Uhr